6 Karriere-Einbahn­­straßen und Wege heraus

6 Karriere-Einbahn­­straßen und Wege heraus

Es ging doch lange so gut! Ich musste mich nie bewerben. Es ging immer nur rauf. Und dann geht plötz­lich gar nichts mehr! Das kann doch nicht sein! Ich kann nicht zählen, wie oft ich diese Sätze gehört habe. Von Menschen, die auf der Stelle treten, sei es im Unter­nehmen oder bei der Bewer­bung. Was sind typi­sche Einbahn­straßen und wie kommt man wieder raus? Hier eine kleine Orien­tie­rungs­hilfe. 1. Karriere-Einbahn­straße Alpha-Revier Es gibt Persön­lich­keiten, die setzen sich über Jahre mit guter Leis­tung durch. Das sind oft die, die schon in der Schule gute Noten hatten. Sie werden immer wieder beför­dert, […]

17. November 2015|Tags: , |

Inse­cure Overa­chiever: Die Psycho­logie unsi­cherer Leis­tungs­men­schen — und ihre innere Befreiung

(aktua­li­siert 2.8.2024) Viele Menschen in Leis­tungs­jobs sind große Zweifler an sich selbst. Sie wirken nach außen sicher, aber sind inner­lich leicht erschüt­terbar. Kritik von der rich­tigen, ihre Karriere bestim­menden Seite reicht aus, um den inneren Motor anzu­zünden: Der Leis­tungs­mensch arbeitet dann an sich, um besser zu werden. Er über­ar­beitet Folien, merzt Fehler aus, inves­tiert seine Zeit. Ursprung: McKinsey Der McKinsey-Berater Matias Dals­gaard prägte für diese Menschen den Begriff „inse­cure overa­chiever“, also unsi­chere Über­leister. Die Brand­eins über­setzte das, was die Inse­cure Overa­chiever ausmacht, 2009 mit „noch wenig gefes­tigt“. Ihr ehema­liger Autor Wolf Lotter traf es damit gut. Mir gegen­über haben Führungs­kräfte ein […]

Profil schärfen in 5 Schritten mit der Logi­­krätsel-Methode

Die meisten Profile, die ich sehe, sind überfrachtet.Was immer wieder auffällt: Es fehlt die Linie, Infor­ma­tionen sind entweder zu dicht oder zu breit gestreut. Manches wird nicht gesagt, was wichtig wäre. Und immer wieder merken wir: Was wirk­lich wesent­lich für den Leser ist, ist den Profil­in­ha­bern meist gar nicht bewusst. In der letzten Zeit mache ich öfter mal die Logi­krätsel bei Spiegel Online und dabei ist mir aufge­fallen, dass die Vorge­hens­weise bei Profil­schär­fung Analo­gien zum Lösen eines n Logi­krät­sels hat. Ich habe 5 Schritte ausge­macht, die auf dem Weg zur rich­tigen Profil-Lösung hilf­reich sind. Erster Schritt: Machen Sie sich ein […]

6. Oktober 2015|Tags: , |

Aus dem Quark kommen: Mit agilen Methoden beruf­liche Verän­de­rungen herbei­führen

„Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?“ Diese Karrie­re­frage wird im Vorstel­lungs­ge­spräch immer noch gern gestellt. Sie ist längst nicht mehr zeit­gemäß: Es lässt sich kaum mehr planen, wo man in fünf Jahren stehen wird. Diese Unplan­bar­keit macht beruf­liche Verän­de­rung heute auf den ersten Blick schwie­riger. Und einige Menschen blockiert das sogar. Ohne klares Ziel im Blick, ohne Perspek­tive, bekommen viele den Aller­wer­testen nicht hoch. Aber auch mit fällt es einigen schwer über das “man müsste mal” hinaus­zu­kommen (dazu ein älterer Beitrag von mir hier). Wir müssen unser Denken umstellen. Wer begreift, dass nicht das Ziel oder die Vision der […]

8. September 2015|

„Ich fühle mich berei­chert“: Wenn Manager mit über 40 noch studieren

„Schaffe ich es ohne Studium bis zur Rente?“ Diese Frage stellen sich viele, die nicht studiert haben oder ihr Studium abbra­chen. Es sind häufig Prak­tiker, die es weit gebracht haben, beispiels­weise in der IT, der Produk­tion, aber auch im Vertrieb, mitunter auch im Marke­ting. In Forschung und Entwick­lung und dem Rechts­wesen ging es auch schon früher nicht ohne Studium. Nach wie vor ist der Vertrieb für Hands-on-Macher am offensten, doch die Luft wird dünner. Lohnt es sich also ein alter Student zu werden? In den 1980er und 1990ern war es leicht, sich mit Fleiß und Enga­ge­ment hoch­zu­ar­beiten. Viele Prak­tiker sind […]

2. August 2015|Tags: , , |

Lieber ein großer Fisch im kleinen Teich – Warum Sie klein anfangen sollten, um groß raus­zu­kommen

Bastian Schwein­steiger geht zu Manchester United. Man könnte es als Abstieg deuten, spielte Manchester doch Jahre deut­lich schlechter als die Bayern. Genauer betrachtet ist es eine kluge Entschei­dung, denn Schweini handelt nach dem Fisch­teich­ef­fekt (big fish little pond effect), den zuerst der Psycho­loge Herbert Marsh beschrieb. Der Fisch­teich­ef­fekt besagt, dass Menschen sich besser entwi­ckeln, wenn die Umge­bung ihrem Selbst­kon­zept dient. Wenn sich also jemand für einen guten Fußballer hält, entwi­ckelt er sich besser, wenn er zu den besseren gehört, also ein großer Fisch ist, als wenn er in einem großen Teich einer von vielen ist. Dank neuer Zukäufe wäre Schweini […]

Abge­stem­pelt: Wie das Image Ihrer Firma Ihre Arbeit­neh­mer­marke gefährden kann – und 5 Maßnahmen dagegen

Was asso­zi­ieren Sie, wenn Sie von Google als Arbeit­geber hören? Sie werden vermut­lich an ein macht­volles, erfolg­rei­ches Unter­nehmen denken, eine posi­tive Arbeit­ge­ber­marke. An einen Gewinner. Was dagegen löst Karstadt in Ihnen aus? Oh ja, dieses Unter­nehmen hat es nicht geschafft. Es hat die Digi­ta­li­sie­rung verschlafen. Es wurde regiert von unfä­higen Mana­gern, verscher­belt von einer Art Schieß­bu­den­figur. Deut­sche Bank? Ein unglaub­wür­diges Mana­gerduo hat gerade einen Scher­ben­haufen und lauter desori­en­tierte Mitar­beiter hinter­lassen… Nun stellen Sie sich vor, Mitar­beiter aus Unter­nehmen, die keine gute Arbeit­ge­ber­marke (mehr) haben, bewerben sich woan­ders. Sie tragen das Image mit, das posi­tive wie das nega­tive. Bei Insi­dern mit […]

11. Juli 2015|Tags: , |

Lebens­muster in der Karriere: Wann sie stören — und wie sie nutzen

Warum passiert Ihnen immer wieder dasselbe? Wieso finden Sie sich stets in ähnli­chen Situa­tionen und Konstel­la­tionen wieder? Wahr­schein­lich gibt es ein Muster, das Ihr Arbeits­leben schon länger prägt. Ich nenne es Lebens­muster, weil es meist sehr früh entstanden ist. Ein Beispiel: Die Eltern von Maria haben ihre Tochter nur aner­kannt, wenn sie gute Noten nach Hause gebracht hat. Daraus hat sie gelernt: Ich bin nur etwas wert, wenn ich eine gute Note bekomme. Im Beruf äußerst sich das durch starken Ehrgeiz, aber geringen Selbst­wert. Nie ist etwas gut genug. So wundert es nicht, dass Maria irgend­wann zusam­men­bricht. Die Wirk­rich­tung elter­li­cher […]

2. Juli 2015|Tags: , |

Akade­miker, die eigent­lich keine sind und Bache­lors, die nichts taugen

(aktua­li­siert 2.8.2024) Jeder soll studieren. Das zumin­dest war lange die Forde­rung von Experten, die ein Studium vor dem Hinter­grund der Zukunft der Arbeit als Lösung für alle betrachten. Doch je mehr Bachelor- und auch Master­ab­sol­venten ich sehe und höre, desto mehr zweifle ich, dass ein Studium die beste Lösung für sie war. Die Akade­mi­sie­rung führt dazu, dass für Jobs für die früher nur eine Ausbil­dung nötig war, jetzt ein Master notwendig ist. Das senkt die Qualität. Und entspricht oft nicht den Stärken der Menschen. Dabei würden wir so drin­gend gute Hand­werker brau­chen. Akade­miker auf dem Papier, aber nicht im Kopf […]

Initia­tiv­be­wer­bung: Drei Schritte, um auf dem verdeckten Stel­len­markt erfolg­reich zu sein

Gründe, sich auf dem verdeckten Stel­len­markt zu bewerben, lassen sich gleich mehrere finden. Sie können sich, wenn Sie auf (noch) nicht ausge­schrie­bene Stellen setzen, Ihre Ziel­firmen selbst aussu­chen, auf Hidden Cham­pions zugehen, Ihr Arbeits­leben in die Hand nehmen und den Zufall aktiv beein­flussen. Wie Sie dabei vorgehen, ist je nach Hinter­grund jedoch unter­schied­lich. Aber es gibt sowas wie Best Prac­tice. Erster Schritt: Welche Ziel­firmen passen? Bevor Sie loslegen sollten Sie über­legen, warum sie diesen Weg wählen und was das für Ihre Ziel­firmen bedeutet. Ich unter­scheide drei Gruppen: Gruppe 1 der Bewerber sind in einem Umfeld tätig, das vor allem von […]

Sie suchen einen weniger fordernden Job? 3 Stra­te­gien für den gezielten Rück­schritt

Anja ist ein Head von Irgendwas. Sie soll auf der grünen Wiese etwas erschaffen, inno­vativ sein, Lösungen finden, gestalten. Doch Anja ist „regel­ori­en­tiert“; grüne Wiese ist so gar nichts für sie. Sie sucht einen über­schau­baren Job, in dem sie weiß, was zu tun ist — und nicht jeden Tag wieder alles anders ist. Aufgrund der 1,0 im Abi und des Masters sehen Arbeit­geber aber die ulti­ma­tive „Leis­tungs­ma­schine“ in ihr. Und kapieren nicht, dass Anja das gar nicht will. So sucht sie jetzt einen kleinen Job, der drei Stufen unter ihrem Level ist. Heute möchte ich über die fehlende Abwärts­kom­pa­ti­bi­lität von […]

31. Januar 2015|Tags: , , |

Wachs­tums­phasen: Wenn es so wie bisher nicht weiter geht

Jahres­ende – Zeit über seine eigene Posi­tion nach­zu­denken. Wo stehe ich? Wo steht mein Unter­nehmen? Wo stehe ich selbst? Ein hilf­rei­ches Tool ist das Modell der Wachs­tums­phasen nach Larry E. Greiner aus dem Jahr 1972, das das Ökonom 1994 um eine sechste Phase erwei­terte. Es eignet sich für eine stra­te­gi­sche Analyse des eigenen Unter­neh­mens – ob Sie nun ange­stellt darin arbeiten oder Unter­nehmer sind. Greiner beschreibt in seinem Modell sechs Wachs­tums­phasen, die jeweils mit einer Krise enden, die den Über­gang in die nächste Phase vorbe­reitet. Diese Krise bricht aus, wenn das Wachstum in der jewei­ligen Phase abge­schlossen ist. Oder auch: […]

Wochen­schau: Wenn ein üppiges Gehalt nicht mehr reicht und das Zeugnis fehlt…

MS Office Von Selbst­ver­wirk­li­chung bis Zeugnis: Diese Woche war eine Woche der Gegen­sätze. Es erschienen Beiträge und Zitate von mir in Handels­blatt Online, Spiegel Online und in der Karrie­re­bibel. Darüber ging mein Beitrag über die Anzugs­kraft von Unter­nehmen im eigenen Blog etwas unter, den ich gerade noch mal etwas über­ar­beitet habe. Hier der Über­blick: Aussteiger: Wenn ein üppiges Gehalt nicht mehr reicht Wenn ein üppiges Gehalt nicht mehr reicht – dieser Beitrag in Handels­blatt Online mit Zitaten von mir spricht Bedürf­nisse von Menschen an, die in der derzei­tigen Arbeits­welt keine Erfül­lung mehr finden. Die Archi­tektin, die Hunde­kekse backt, […]

29. November 2014|Tags: , |

Die Anzugs­kraft der Unter­nehmen: Was Menschen in Firmen zieht und dort manchmal gefangen hält

MS Office Die einen folgen einem “guten” Namen, die nächsten dem netten Team, wieder andere der Sicher­heit. Was zieht Menschen in Unter­nehmen? Und warum passen sich diese nach und nach dem Unter­nehmen an — selbst wenn dieses keine ideale Umge­bung bietet? Wieso werden sich Hund und Herr­chen immer ähnli­cher? Weil es etwas über meinen Charakter aussagt, dass ich einen Bichon Frisees oder Rott­weiler bevor­zuge? Oder weil ich nach und nach werde wie der Hund? Diese Frage kann man sich auch bei der Anzugs­kraft von Unter­nehmen stellen, das ist sozio­lo­gisch die Gravi­ta­tion. Warum zieht es den einen zu Google, […]

27. November 2014|Tags: , |

Die verlo­rene Mitte: Warum wir das Mittelmaß hoff­nungslos unter­schätzen

Eine von vielen zu sein, ist auch ganz schön… Das Mittelmaß ist nicht beson­ders ange­sehen. Deshalb steigen Abitur­noten seit Jahren immer weiter in den Einser­be­reich — die Mitte geht verloren. Man will den Abitu­ri­enten nicht zumuten, durch­schnitt­lich zu sein. Denn dann hätten sie auch keine Aussicht auf einen nicht-mittel­mä­ßigen Studi­en­platz, da sich auch der Numerus Clausus immer weiter vom Mittelmaß entfernt. Und in Zeiten von Begab­ten­för­de­rung, Talent­ma­nage­ment und Perfor­mance ist alles im Dreier-Bereich sowieso nicht gut ange­sehen. Mein Abitur wäre heute eine Kata­strophe und war schon damals nur Mittelmaß, Shake­speare hatte mich rein­ge­risssen. Selbst nicht in der Lage, schu­li­sche […]

20. November 2014|Tags: , , |
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