Das Schönste ist der Beginn: Wie „Menschen des Anfangs“ im Job über­leben

Das Schönste ist der Beginn: Wie „Menschen des Anfangs“ im Job über­leben

Sind Sie ein Mensch des Anfangs? Schieben Sie gern Dinge an, halten Sie viel­leicht nicht alles, aber vieles für möglich? Bezieht sich Ihre größte Leiden­schaft immer auf den ersten Moment? In jedem Anfang liegt ein Zauber: Die Chance, Heraus­for­de­rung, das Uner­war­tete. Ich unter­scheide Menschen des Anfangs, Menschen der Mitte und Menschen des Endes. Jeder Anfang hat wie auch jede Mitte und jedes Ende verschie­dene Phasen. So steht am äußersten Ende die abso­lute, detail­ver­liebte Quali­täts­si­che­rung. Und am Ende des Anfang die Fähig­keit, sich für und gegen etwas zu entscheiden. Menschen des Anfangs können sich vieles vorstellen, und inter­es­sieren sich auch für […]

14. Oktober 2014|Tags: , , |

Im falschen Film: Wenn Sie Mitar­beiter oder Chefs haben, die so gar nicht zu Ihnen passen

Jule ist seit 20 Jahren im Geschäft. Sie kommt aus einer Unter­neh­mens­be­ra­tung. Nun hat sie eine zentrale Abtei­lung in einem welt­weiten Konzern über­nommen. Bald meint sie überall Bremsen zu sehen: Ihre Mitar­beiter sind alle schon lange im Unter­nehmen, viele seit dem Trai­nee­pro­gramm oder einer Lehre. Dynamik sieht anders aus, so empfindet Jule das. “Die sind es gewohnt, Anwei­sungen zu bekommen.” „Anwei­sungen“ —  das ist Jules Inter­pre­ta­tion. Die Mitar­beiter sagen “Ziele” dazu. „Das sind erwach­sene Leute, die verdienen ein Heiden­geld und sind intel­li­gent genug“, schimpft Jule. „Ich will denen nicht sagen, wie sie was im Detail tun sollen!“ ärgert sie sich insge­heim. Für sie gibt es große Ziele, die […]

14. September 2014|Tags: , , |

Welches Unter­nehmen passt zu Ihnen? Wie Ihr Workli­fe­style bei der Entschei­dung hilft

Je länger ich in diesem Busi­ness arbeite, je mehr ich höre und sehe, desto über­zeugter bin ich, dass es die eine Wahr­heit, den einen Stil, das zentrale Bedürfnis, das opti­male Umfeld ganz einfach gar nicht gibt. Es gibt einen Personal-Envi­ron­ment-Fit, das heißt Umfeld und Person müssen zusam­men­passen. Moti­va­tions- und Arbeits­zu­frie­den­heits­fak­toren sind nicht für jeden gleich. Selbst New Work ist nicht für jeden dasselbe. Deshalb habe ich im Zusam­men­hang mit meinem Buch “Karriere mit System” ein Analyse-Tool entwi­ckelt, das ermit­teln solche, welche Umge­bung zu einem  Bewerber passt. Hier können Sie einen ganz kurzen Test machen. Mit Test im Buch bekommen Sie den Code […]

4. September 2014|Tags: , |

Was macht eigent­lich unzu­frieden im Job? Die Top-5-Faktoren

Sind Sie zufrieden mit Ihrem Job? Auf einer Skala von 0 bis 10, bei der 0 für „unter­ir­disch“ und 10 für „himm­lisch“ steht – wo stehen Sie da? Aus meiner Praxis habe ich einmal eine subjek­tive Liste von Unzu­frie­den­heits­fak­toren erstellt. Die Arbeit hat keinen Sinn Die Ursa­chen können viel­fältig sein, da Sinn für jeden etwas anderes bedeutet. Unum­stritten ist aber seit Jahr­zehnten, dass Arbeits­tei­lig­keit sinn­ent­frem­dend ist. Wenn Sie keine “voll­stän­digen” Aufgaben haben und das Ergebnis Ihrer Arbeit nicht sehen und erleben sowie diese nicht steuern können, sinkt die Zufrie­den­heit. Das wider­spricht der im Produk­ti­ons­um­feld aber auch im Dienst­leis­tungs­be­reich zuneh­menden Arbeits­tei­lung […]

Ab wann bin ich erfolg­reich? Und wie fühlt sich das an?

Fühlen Sie sich erfolg­reich? Wann hat man es aus Ihrer Sicht „geschafft“? Und Sie persön­lich: Haben Sie es geschafft? Erfolg ist relativ. Letzte Woche hat Maren Mart­schenko aufgrund meines Beitrags „Würden Sie 200.000 EUR ins Bloggen inves­tieren“ eine Diskus­sion über Erfolgs­kri­te­rien ange­stoßen. Diesen Beitrag hatte ich lange in Vorbe­rei­tung: Er behan­delt Erfolg aus Sicht der Persön­lich­keits­psy­cho­logie und persön­li­cher Werte­sys­teme. Und passt gut zu Marens Umfrage. Erfolg­reiche sind weniger ordent­lich und besonnen Für Erfolg gibt es immer eine subjek­tive Sicht und den Versuch der Objek­ti­vität. Die subjek­tive Sicht fragt „wie erfolg­reich fühle ich mich?“, die objek­tive defi­niert Krite­rien. Das haben etwa […]

21. August 2014|Tags: , , |

War ich gut? Was Sie aus einem Vorstel­lungs­ge­spräch alles ablesen können

MS Office Habe ich das rich­tige gesagt? Wie war meine Perfor­mance? Oft stochern Bewerber nach Vorstel­lungs­ge­sprä­chen im Nebel der Vermu­tungen. Scheinbar selt­same Fragen wirken lange nach. Habe ich sie richtig beant­wortet? Gibt es über­haupt ein richtig? Im Folgenden eine Anlei­tung, wie Sie die Fragen und das Verhalten Ihrer Gesprächs­partner deuten können. Der Perso­naler will private Dinge wissen, etwa zum Fami­li­en­hin­ter­grund. Hierzu gehören Fragen wie “was hat Sie in Ihrer Familie am meisten geprägt?” Im weiteren Verlauf geht der Inter­viewer sehr ins Detail, fragt etwa zu jeder einzelnen Stelle „was waren die größten Probleme in diesem Job?“ Dies nennt […]

Über 4 Ecken ins Tor: Besser werden leicht gemacht

Wir alle wollen voran kommen. Doch wie geht das? Letzte Woche habe ich darüber geschrieben, dass man auch ohne Ziele erfolg­reich sein kann. Dieses Mal stelle ich eine weitere Methode vor, mit der man „ziellos“ weiter­kommt: Die 4‑Ecken-Stand­ort­ana­lyse, ideal für Einzel­per­sonen in der Kompe­tenz­ent­wick­lung und Teams — und wie immer: sehr einfach zu hand­haben. Die erste Ecke geht über die Frage „was habe ich geschafft?“ Viele Menschen schauen immer nur auf das, was Sie NICHT erreicht haben, aber nicht auf das, was Sie erreicht haben. „Ich habe doch mit diesem Lebens­lauf nichts erreicht“ – Sie glauben nicht, wie oft ich das […]

3. August 2014|

Würden Sie 200.000 EUR ins Bloggen inves­tieren? Oder: Warum die Grün­dung so oft schief­läuft

Können Sie erkennen, welche Coachs, Trainer und Berater erfolg­reich sind und welche nicht? Man verschätzt sich oft gewaltig. Erfolg hat kein einheit­li­ches Gesicht. Akti­vi­täten im Internet, Sicht­bar­keit, tolle Webprä­senz, sogar Refe­renzen– all das sagt wenig aus. Und niemand spricht darüber, dass er mehr Kunden bräuchte oder von den Erspar­nissen lebt. Jeder tut beschäf­tigt. Schließ­lich ist der Kollege ja auch Wett­be­werber – sich die Blöße geben wäre schlechtes Marke­ting und führt in eine psycho­lo­gi­sche Abwärts­spi­rale. Sollte man nicht tun. Doch bei der Grün­dung orien­tieren sich viele an dem, was sie sehen und was andere ihnen vorspielen. Studien geben weiteren moti­vie­renden Input. Was wenig […]

Was bin ich wert? Was Geld bewirkt (und was nicht)

Sind Sie Ihr Geld wert? Wie bestimmt jemand seinen Wert? Warum sind einige Berater sehr teuer und viele Krea­tive so billig? Vor einiger Zeit sprach ein brand­eins-Autor mit mir übers Geld, gerade ist der Titel mit dem Schwer­punkt­thema erschienen. Es war ein Gespräch wie ein langer Teppich, aus dem nach und nach der goldene Gral entrollt werden soll. Gibt es den? Er ist jeden­falls nicht ganz so leicht zu fassen. Weil Geld so gar nichts Ratio­nales hat. 1. Geld macht doch glück­lich Psycho­lo­gisch gesehen, macht Geld nur dann zufrieden, wenn man davon mehr hat als seine Bezugs­gruppe. Es geht also nicht […]

3. Juni 2014|Tags: , , , , |

Mach(t) mit! Von den posi­tiven und nega­tiven Wirkungen des Grup­pen­zwangs

Gerade schreibe ich mit Kollege Thorsten Visbal an einer „Team­bibel“ (hier das Vorgän­ger­buch). Dabei geht es natür­lich auch um Grup­pen­phä­no­mene. Über faule Hänge­matten-Co-Worker und die leis­tungs­ver­rin­gernde Wirkung mancher Team­ar­beit habe ich hier schon mehr­fach berichtet, nicht jedoch über den Grup­pen­zwang, den man auch mit „Konfor­mi­täts­druck“ über­setzen könnte. Konfor­mi­täts­druck ist eine Neben­er­schei­nung des natür­li­chen Wunsch nach Zuge­hö­rig­keit. In Unter­nehmen und der rest­li­chen Welt. Freund­li­cher­weise werden mir gele­gent­lich blog­taug­liche Firmen­in­terna berichtet. Ins Staunen versetzte einen Frei­be­rufler neulich etwa, dass die Team­lei­terin seines Auftrag­ge­bers mit vier Kollegen vor dem Bild­schirm saß und über einen Bewerber nach dem anderen lästerte. „Alter Sack“, war noch ein harm­loser Kommentar zu […]

Premiere der Karrie­re­ex­per­ten­aka­demie voller Erfolg: „Das hat Spaß gemacht!“

Und gelernt wurde auch. Ist ja kein Kinder­ge­burtstag, so ein Karrie­re­ex­perten-Profes­sional-Seminar 😉 Zufrieden und „satt“ waren die sieben Teil­nehmer meines ersten offenen Karrie­re­ex­perten-Semi­nars am letzten Wochen­ende (“noch ein Tag mehr hätte ich nicht geschafft”). Die Feed­backs waren super. Und das obwohl es eine hete­ro­gene Gruppe war, mit unter­schied­li­chen Vorer­fah­rungen. Aber eins einte alle: Das Inter­esse am Karrie­re­coa­ching als Schnitt­stel­len­thema zwischen Coaching und Bera­tung mit Themen wie Stand­ort­ana­lyse, beruf­li­cher Neuori­en­tie­rung, Berufs­fin­dung, Poten­zi­al­ana­lyse, Bewer­bung und Karrie­re­pla­nung. Gerade letzter Aspekt wird selten berück­sich­tigt und liegt mir beson­ders am Herzen, denn er wird in der komplexen Arbeits­welt immer wich­tiger. Trei­ben­lassen geht nicht mehr! Bera­tungs- […]

Kreativ-Pisa — oder was Klima­an­lagen mit Problem­lö­se­kom­pe­tenz zu tun haben

Apfel auf Gabel spicken — Problem gelöst, MS Office Können Sie diesen Blog lesen? Und auch verstehen? Viel­leicht brau­chen Sie dann keinen Pisa-Test mehr absol­vieren, in dem Sie unsin­nige Dinge tun wie: aus einem Katalog das billigste Möbel­stück raus­su­chen müssen, im Fahr­kar­ten­au­to­maten die güns­tigste Karte ziehen, einen MP3-Player oder eine Klima­an­lage ohne Beschrif­tung bedienen. Allen diesen Aufgaben gemein: Es fehlen Infor­ma­tionen, und die 15jährigen Schüler aus der ganzen Welt sollten selbst die Lösung raus­finden. Pisa hat wieder mit einer neuen Studie, datiert 2012, gerade erst veröf­fent­licht zuge­schlagen. Problem­lö­se­kom­pe­tenz nennt sich die getes­tete Diszi­plin, und sie soll mit Krea­ti­vität zu […]

Vom Zicken­krieg zum Psycho­terror: Wann fängt Mobbing an?

Der Stempel auf dem gelben Zettel schien ein eindeu­tiges Zeichen zu sein. „Die Krank­mel­dung kam aus einer psycho­so­ma­ti­schen Klinik“, erzählt Agen­tur­chef Thomas. „Ich hatte nicht ernst genommen, was mir meine Kollegin ange­deutet hatte: Dass Sabine sich ernst­haft gemobbt fühlt.“ Erst jetzt dämmerte dem Unter­nehmer, dass seine Bera­terin nicht mehr wieder­kommen würde. Dabei hatte er doch einfach nur immer wieder gesagt, dass sie sich endlich aufraffen müsse und die Leis­tung bringen, die man von ihr erwar­tete! Einige Wochen später: die Kündi­gung. Im beilie­genden hand­ge­schrie­benen Brief: der Mobbing-Vorwurf. Eine vor kurzem veröf­fent­lichte Studie des „Bünd­nisses gegen Cyber­mob­bing“ befragte 6.200 Menschen und kam […]

Gehalt verhan­deln: Verlangen Sie einfach mal 50% mehr – und setzen Sie auf Psycho­ef­fekte

Stellen Sie sich vor, Sie würden einfach 50% mehr Gehalt fordern. Ihr Chef würde Sie für verrückt halten – oder doch für sehr toll­kühn. Doch danach zeigen Sie sich über­ra­schend koope­ra­ti­ons­be­reit und einigen sich auf 10%. Dieser im Vergleich zu vorher kleinen Forde­rung wird der Gute dann sicher zustimmen. Was haben Sie getan? Sie haben die Door-in-the-Face-Technik verwendet, die besagt, dass kaum jemand zu einer kleinen Forde­rung „nein“ sagen wird, wenn er zuvor mit einer großen Unver­schämt­heit konfron­tiert wurde. So lassen es jeden­falls Studien vermuten. Es geht aber auch genau anders­herum: Sie bitten zuerst um eine Klei­nig­keit, etwa um die […]

Erkennt man Leis­tungs­sportler am Persön­lich­keits­profil? (Test­be­richt Bochumer Inventar 6F)

Hätte ich Leis­tungs­sport­lerin werden können? Eher nicht — keinerlei moto­ri­sche Bega­bung. Fürs Ballett nicht zier­lich genug, fürs Laufen zu kurze Beine. Und mein  Ehrgeiz ist ohnehin begrenzt: Mir reicht es mit 8,5–9 Stun­den­ki­lo­me­tern durch die Gegend zu schlei­chen. Joggst du schon oder machst du noch Nordic Walking? Mir ist es wurscht. Das sind die 6F Doch mein Persön­lich­keits­profil stimmt trotz dieser sport­li­chen Einschrän­kung über­wie­gend – theo­re­tisch jeden­falls. Eher hohe Stabi­lität, eher großes Enga­ge­ment (nennen Sie es Ehrgeiz) -. beides typisch für Sportler, aber auch für Top-Absol­venten. Nur mit der Diszi­plin sieht es nicht so über­durch­schnitt­lich aus wie bei Sport­lern üblich. Und wie […]

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