Gefähr­liche Poten­zi­al­ana­lyse: Wie Sie die schwarzen Schafe der Branche erkennen

Gefähr­liche Poten­zi­al­ana­lyse: Wie Sie die schwarzen Schafe der Branche erkennen

Wer bin ich? Diese Frage treibt jeden von uns um. Und Tests scheinen uns eine Antwort zu geben. Ähnlich wie die Astro­logie. Ich bin eine Waage, Aszen­dent Skor­pion. „Klar, hätte ich sofort gewusst“, werden Astro­ex­perten sagen, wenn sie das hören: „die Svenja Hofert ist ja ganz typisch eine Waage“. Ich habe einige gefragt, die mein Geburts­datum nicht kennen konnten… was denken Sie, wer bin ich? Niemals kam jemand auf Waage. Aber wenn sie es dann wussten! Oh, dann konnten sie natür­lich meine Venus­ei­gen­schaften quasi mit den Händen greifen. Die Wellen im Haar. Und diese Neigung zu leichten Spitzen, die ich hätte […]

3. März 2015|Tags: , |

Was kann ich im Vergleich zu…? Poten­zi­al­ana­lysen mit Bezugs­gruppen

Stärken-Selbst­bilder haben eine große Schwäche: Es gibt immer blinde Flecken, also Bereiche, die Sie nicht sehen. Und Fehl­ein­schät­zungen, Verzer­rungen.  Beispiel: Char­lotte fällt in der Schule alles leicht, Deutsch genau wie Mathe und Natur­wis­sen­schaften, sie kann gar nicht sagen, was sie richtig gut kann. Fremd­bilder sind genauso fehler­an­fällig. Sie können enorm hilf­reich sein: Ein „Mensch, du bist richtig gut“ von der rich­tigen (weil akzep­tierten) Person kann unheim­lich viel auslösen und sehr nach­haltig beflü­gelnd wirken. Aber Fremd­bilder haben auch blinde Flecken, Bereiche also, die Vertraute, Freunde und Kollegen – und auch Berater! — nicht sehen. Hinzu kommt: Außen­ste­hende neigen dazu, eigene Bewer­tungs­maß­stäbe […]

Erkennt man Leis­tungs­sportler am Persön­lich­keits­profil? (Test­be­richt Bochumer Inventar 6F)

Hätte ich Leis­tungs­sport­lerin werden können? Eher nicht — keinerlei moto­ri­sche Bega­bung. Fürs Ballett nicht zier­lich genug, fürs Laufen zu kurze Beine. Und mein  Ehrgeiz ist ohnehin begrenzt: Mir reicht es mit 8,5–9 Stun­den­ki­lo­me­tern durch die Gegend zu schlei­chen. Joggst du schon oder machst du noch Nordic Walking? Mir ist es wurscht. Das sind die 6F Doch mein Persön­lich­keits­profil stimmt trotz dieser sport­li­chen Einschrän­kung über­wie­gend – theo­re­tisch jeden­falls. Eher hohe Stabi­lität, eher großes Enga­ge­ment (nennen Sie es Ehrgeiz) -. beides typisch für Sportler, aber auch für Top-Absol­venten. Nur mit der Diszi­plin sieht es nicht so über­durch­schnitt­lich aus wie bei Sport­lern üblich. Und wie […]

Jeder Mensch ist indi­vi­duell – und jede Stelle ist es auch

Der Big5 ist der welt­weit bekann­teste und am meisten verbrei­tete berufs­be­zo­gene Test. Viele Firmen arbeiten damit, teil­weise in Vari­anten. Er fragt etwa auch die Intro- und Extro­ver­sion an. Ich führte mit Heiko Hoep­pener, Geschäfts­führer der PI Company ein sehr persön­li­ches und offenes Gespräch über den Big5, den Sinn von Tests und mensch­liche Prägungen. Hofert: Warum werden Persön­lich­keits- und Poten­zi­al­ana­lysen in Deutsch­land so wenig einge­setzt? Es ist doch nach­weis­lich so, dass diese eine erheb­liche Aussa­ge­kraft für den Erfolg haben? Hoep­pener: Das ist in Deutsch­land leider ganz anders als im angel­säch­si­schen Raum. Während in Deutsch­land maximal in 20% der Fälle ein Test […]

Mein Selbst­ver­such: Das Big Five-Persön­­lich­keits­­mo­­dell

Es stimmt. „Redet gesten­reich“ und „weniger von Regeln geleitet, mehr spie­le­risch“. Richtig ist auch, nettes Detail, dass ich mich eher für Modern Art begeis­tere als für exakte Land­schaft­ma­lerei — denn (wahre) Kunst ist für mich freie Inter­pre­ta­tion und weniger getreue Kopie. Letz­teres nenne ich Hand­werk – im vollen Bewusst­sein, dass alles im Leben eine Frage des Stand­punkts ist. Ich habe es wieder getan: einen Test gemacht, den Big Five oder OCEAN in einer Profi-Version absol­viert. Für Kenner: Die Version Big Five Reflector basiert auf dem NEO Fünf-Faktoren-Modell (Neo FFI). Ich habe den Big Five-Test früher schon in anderen Versionen absol­viert. Aber […]

Sind Sie ein N? Über­le­bens­stra­te­gien für Ratio­na­­listen- und Idea­­listen-Tempe­ra­­mente

Als mich mein Lebens­partner über Ostern beim Spazier­gang fragte, was ich denke, erzählte ich ihm von meinen Ideen zum Putz- und Koch­ro­boter. Aus meiner Sicht müsste man den Koch­ro­boter als eine Art Aufsatz für den Herd konstru­ieren.  Zuvor hatte ich einen Artikel zum Grund­ein­kommen in der Schweiz in der aktu­ellen brand­eins gelesen. Mein Gedan­ken­sprung vollzog sich von der sich daraus erge­benden wahr­schein­lich zwangs­läu­figen Abnahme an haus­halts­nahen Dienst­leis­tungen zu meiner Unlust, selbst zu kochen und zu putzen.   Ob mir denn die beson­deren Pflanzen nicht aufge­fallen seien, fragt mich mein Partner. Äh… Ich bin von Herings­dorf auf Usedom bis ins polni­sche […]

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