Outpla­ce­ment­be­rater? Karrie­reo­cach? — Wer passt zu meinem Anliegen? Eine Entschei­dungs­hilfe.

Outpla­ce­ment­be­rater? Karrie­reo­cach? — Wer passt zu meinem Anliegen? Eine Entschei­dungs­hilfe.

Wer hilft mir beim Joban­geln? MS Office „Mein Vater sagt, ich soll mir jemand suchen, der mir einen Job vermit­telt“, sagt der 23jährige Bache­lor­ab­sol­vent. „Aha“, sage ich. „Warum sollte ein Head­hunter für Sie auf Firmen zugehen?“ frage ich. „Weil er mit mir Geld verdienen kann.“ Natür­lich ist das naiv – auch wenn der junge Mann Maschi­nenbau studiert hat (und über­rascht fest­stellen muss, dass das allen Medi­en­be­richten zum Trotz ohne Berufs­er­fah­rung auch nicht reicht, um überall rote Teppiche ausge­rollt zu bekommen). Die Spezies, die er sucht, nennt sich Perso­nal­be­rater oder auch Head­hunter. Diese Menschen erhalten ihr Geld von Unter­nehmen, […]

Wer bin ich? Und wenn ja, wo stehe ich? Die 4 Phasen im Karrie­re­coa­ching

Die Themen und Lebens­fragen verän­dern sich mit dem Alter. Das wirkt sich auch auf die Frage­stel­lungen im Karrie­re­coa­ching aus. An der Ober­fläche schwimmen konkrete Frage­stel­lungen nach Gehalt, Jobsuche und Bewer­bung. Doch darunter ist das tiefe Wasser. Lassen sich ober­fläch­liche Fragen beant­worten, ohne zu wissen, wie tief das Wasser darunter ist und was es ausmacht? Ich finde nicht. In meiner Praxis habe ich vier Phasen beob­achtet, die jeweils recht spezi­fi­sche Frage­stel­lungen mit sich bringen. Dabei werden manche von der Ober­fläche und einige aus der Tiefe gestellt. 1., Phase des Eintrees Das Symbol  ist hier die Tür. Denn das ist die große, alles bestim­mende […]

16. Februar 2014|

Alles syste­misch oder was? Über ein Wort­un­ge­heuer und seine rela­tive Bedeu­tungs­lo­sig­keit

Syste­misch ist so etwas die die Recht­fer­ti­gung für alles. „Meine Coachingaus­bil­dung war syste­misch“, signa­li­siert Qualität und die Einhal­tung eines Stan­dards, von dem kaum einer weiß, was er eigent­lich beinhaltet.  Ist es nicht selbst­ver­ständ­lich, davon auszu­gehen, dass jeder Mensch Produkt seiner eigenen Wahr­neh­mung und Teil eines Systems ist, dass z.B. durch Inter­ak­tion zwischen Menschen und Umwelten ein System entsteht und sich verän­dert? Dass jeder Mensch nie losge­löst vom Kontext betrachtet werden kann, sondern im Zusam­men­hang gesehen muss? Inter­dis­zi­plinär sozu­sagen? (im System stehend). Das ist, kurz beschrieben das, was der Begriff inhalt­lich aussagt. Manchmal. Einige meinen auch Ablei­tungen aus der syste­mi­schen Fami­li­en­the­rapie, […]

In Zukunft: Auch ohne Abitur

Hamburg war schon immer fort­schritt­lich in seiner Bildungs­po­litik. Jetzt geht es noch einen Schritt weiter. Seit diesem Winter­se­mester steht die Hamburger Univer­sität auch Menschen ohne Abitur offen. Und zwar nicht mehr nur für Fächer, die sich direkt aus einer Berufs­aus­bil­dung ableiten, sondern gene­rell. Und auch nicht mehr nur für das Sonder­stu­dium “Sozi­al­öko­nomie”. Einzige Voraus­set­zung ist das Bestehen einer Prüfung, die einmal im Jahr statt­findet. Wer einen Fach­wirt, z.B. für Marke­ting­kom­mu­ni­ka­tion oder einen Meister gemacht hat, kann sogar ganz “prüfungs­frei” ins Studium seiner Wahl starten. Inter­es­senten bewerben sich damit auf Augen­höhe mit Abitu­ri­enten. Die Hamburger Initia­tive passt zum „Aufstieg durch Bildung: […]

9. November 2010|Tags: , , |

Tests: Was sagt Ihr Typ wirk­lich über die rich­tige Berufs­wahl aus?

Test wie der MBTI sind sehr wert­voll als Bestand­teil für die Einschät­zung einer Persön­lich­keit. Sie sind aller­dings nicht geeignet, um Berufs- oder Studi­en­ent­schei­dungen allein zu prägen. Unsere Arbeits­welt verän­dert sich so stark, dass heute mehr die Funk­tion und aktu­elle Situa­tion über den jewei­ligen Tpy, der gerade gebraucht wird, entscheidet.

Warum gibt es eigent­lich ein Renten­alter?

Mit 66 ist noch lang noch nicht Schluss — dieses alte Lied wird jüngere Gene­ra­tionen vermut­lich irri­tieren. Denn: 66 ist nicht mehr alt, die Grenzen haben sich verschoben. Altsein fängt mit 70, 75 ab  und auch da bei manch einem noch nicht richtig. Das Länger arbeiten wird damit immer selbst­ver­ständ­li­cher werden. Mehr noch als mit der Demo­grafie hat das mit der Indi­vi­dua­li­sie­rung unserer Gesell­schaft zu tun. Arbeit ist der Kontakt zur Welt, Bestä­ti­gung, ein, ja, viel­fach der wich­tigste Teil des Lebens. Ich will weiter arbeiten! Das sagen sich immer mehr Rentner, die keine sein wollen. Meine eigene Mutter arbeitet mit […]

Die anony­mi­sierte Bewer­bung kommt im Sommer

Endlich: Wir sind auch in Deutsch­land der anonymen Bewer­bung einen Schritt näher. Auf Initia­tive der Anti­dis­kri­mi­nie­rungs­stelle testen ab August fünf deut­sche Unter­nehme, darunter L´Oreal und Procter & Gamble anomy­mi­sierte Unter­lagen ohne Foto, Geburts­datum, Name etc. Über­fällig, denn in meiner Praxis merke ich immer wieder, dass es defi­nitiv Diskri­mi­nie­rung aufgrund dieser Faktoren gibt. Manchmal reicht es schon aus, “Kevin” zu heißen. Das riecht vielen Perso­na­lern, unbe­wusst versteht sich, nach Unter­schicht. Verdächtig sind auch Schul­be­suche in Hamburg-Steil­shoop oder Köln-Chor­weiler. Oder in Sibi­rien. Doch es trifft nicht nur die mit Migra­tions- und Unter­schichts­hin­ter­grund. Sehr oft werden Frauen aussor­tiert, die “verhei­ratet”  den Lebens­lauf schreiben, […]

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