So schnell kann´s gehen: Wie sich 12 Monate Arbeits­lo­sen­geld­an­spruch durch äußere und innere Umstände ruck­zuck auf 0 redu­zieren

So schnell kann´s gehen: Wie sich 12 Monate Arbeits­lo­sen­geld­an­spruch durch äußere und innere Umstände ruck­zuck auf 0 redu­zieren

Ein Jahr Arbeits­lo­sig­keit geht rum wie nix. 12 Monate Arbeits­lo­sen­geld im Normal­fall — hört sich lang an. Aber es ist ruck­zuck vorbei. Und es sind auch keine “echten” zwölf Monate,  in denen man durchweg die Chance hat einen neuen Job zu bekommen. Das sehe ich gerade mal wieder bei Kunden im Outpla­ce­ment oder in der Prozess­be­glei­tung. Meist haben sie spezia­li­sierte Profile, fast immer sind es Akade­miker. Deren Erfah­rung: Im Jahr fallen etwa drei Monate aufgrund höherer Gewalt einfach AUS. Es  arbeitet sowieso niemand bzw. mindes­tens eine Person aus Fach­ab­tei­lung, Person oder Führungs­etage NICHT im: Januar (bis einschließ­lich 3. Woche, also 2 […]

Null Daten­schutz, falsche Verspre­chen: Liebe Perso­naler, so geht´s nicht

Diesen offenen Blog muss ich einfach mal schreiben. Weil mir wirk­lich so oft Unfass­bares berichtet wird über die Perso­nal­aus­wahl und den Recrui­tin­g­pro­zess. Vielen meiner Kunden wider­fahren Dinge, die weit über den Anek­do­ten­status hinaus­gehen. Ich nehme hier explizit die Profis aus. Bewerber können diese gut unter­scheiden  von den anderen. „Das war ein Super-Perso­naler“  auch solche State­ments gibt es. Es über­wiegen indes bad news. Etwa zum Daten­schutz. Wollen Sie nicht auch, dass mit Ihren sensi­blen Daten sorg­fältig umge­gangen wird? Kürz­lich bekam eine Kundin eine E‑Mail-Bewer­bung als zerknülltes Papier­do­ku­ment zurück – leider stammte die Bewer­bung gar nicht von ihr, sondern von einer Namens­vet­terin. […]

Kann man Können lernen und Kompe­tenz wirk­lich messen? Ein Exper­ten­ge­spräch

Stellen Sie sich vor: Ein Fran­chise-Unter­nehmen  mit vielen eigen­wil­ligen Fran­chise-Nehmern, die alle Extra­wün­sche haben, sucht  eine Grafik­de­si­gnerin oder einen Grafik­de­si­gner. Ein wenig kreativ soll sie/er sein, doch nicht zu sehr. Die Firmen­lei­tung weiß: Oft wird ein kommu­ni­ka­tiver Balan­ceakt nötig sein, der  zu bewäl­tigen wich­tiger ist als künst­le­ri­scher Anspruch und Können im Detail. Häufig ist es genau so: Die fach­liche Quali­fi­ka­tion ist nichts als ein Funda­ment – über Kompe­tenzen sagt sie nichts aus. Doch erst Kompe­tenzen machen Fach­wissen lebendig – und für Unter­nehmen nutzbar. Doch wie misst man Kompe­tenzen, die man kaum beschreiben kann, die nicht sichtbar sind, die kein Test […]

Der kommt sowieso nicht in Frage! Wenn Bewerber aus kultu­rellen Gründen aussor­tiert werden

“Die Unter­neh­mens­kultur ist wie ein Eisberg – das Wich­tigste an ihr ist unsichtbar und unbe­herrschbar.” (Edgar Schein, Erfinder des Karrie­re­an­kers). Diese Woche sprach ich einen perso­nal­ver­ant­wort­li­chen Manager. „Wir merken den Fach­kräf­te­mangel, unglaub­lich, selbst im Marke­ting. Es gibt immer weniger vernünf­tige Bewerber. Naja, die die sowieso nicht in Frage kommen, rechne ich jetzt mal raus. Sie wissen schon, welche ich meine.“ Ich wusste, welche er meint. Doch wissen Bewerber auch, dass sie ein No Go sind und zu denen gehören, die sowieso nicht in Frage kommen? Nicht aufgrund der Quali­fi­ka­tion, sondern aufgrund von Gründen, über die keiner offen spricht. Viele […]

Gestern Fach­kraft, heute Wissens­ar­beiter: Vom Werte­wandel im Recrui­ting

Sind Sie eine Fach- und Führungs­kraft? Ich verwette 10 Slow-Grow-Prin­zipe darauf, dass Sie das sind, denn sonst würden Sie meinen Blog nicht lesen. Jeder, der eine Ausbil­dung hat, ist nämlich eine Fach- und Führungs­kraft. Selbst Sarah Wiener, die keine hat, ist eine. Wenn etwa der „Harvard Busi­ness Manager“ in einem der brand­eins beigelegten Werbe­schreiben die „sehr geehrten Fach- und Führungs­kräfte“ anspricht, könnte er genau­sogut „sehr geehrte ALLE“ schreiben. Seit einiger Zeit gibt es neben diesen „allen“ noch andere, die im Moment noch nicht ALLE sind. Doch sie sind mengen­mäßig auf dem Vormarsch. Ich zitierte das Fraun­hofer Institut: “Wissens­ar­beiter stellen mit über 40 Prozent die […]

Jeder Mensch ist indi­vi­duell – und jede Stelle ist es auch

Der Big5 ist der welt­weit bekann­teste und am meisten verbrei­tete berufs­be­zo­gene Test. Viele Firmen arbeiten damit, teil­weise in Vari­anten. Er fragt etwa auch die Intro- und Extro­ver­sion an. Ich führte mit Heiko Hoep­pener, Geschäfts­führer der PI Company ein sehr persön­li­ches und offenes Gespräch über den Big5, den Sinn von Tests und mensch­liche Prägungen. Hofert: Warum werden Persön­lich­keits- und Poten­zi­al­ana­lysen in Deutsch­land so wenig einge­setzt? Es ist doch nach­weis­lich so, dass diese eine erheb­liche Aussa­ge­kraft für den Erfolg haben? Hoep­pener: Das ist in Deutsch­land leider ganz anders als im angel­säch­si­schen Raum. Während in Deutsch­land maximal in 20% der Fälle ein Test […]

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