8 Ideen, mit denen Sie wich­tige Karrie­re­fragen krea­tiver lösen

8 Ideen, mit denen Sie wich­tige Karrie­re­fragen krea­tiver lösen

Welche Berufe erfor­dern ein Studium, aber finden zu mindes­tens 50% draußen statt? Spontan fallen mir nicht viele ein. Land­schafts­ar­chi­tekt viel­leicht, aber die Büro­zeiten könnten auch über­wiegen. Wenn Sie eine Frage dieser Art beschäf­tigt, können Sie zu einem kundigen Berufs­be­rater gehen und auf fertige Antworten hoffen. Viel­leicht fällt jemand ja mehr ein als mir. Aber ein guter Weg ist die Suche nach fertigen Antworten meist ohnehin nicht. Viel besser ist es, jemanden zu haben, der die rich­tigen Fragen stellt. Mit den rich­tigen Fragen kommen Sie auch jeder belie­bigen Karriere-Frage näher. Dabei können Sie sich an den acht Schritten orien­tieren, die ich […]

27. August 2015|Tags: , , |

Jobs mit Zukunft: Wohin geht die Reise bis 2020?

Welches Studium? Welche Weiter­bil­dung? Womit stelle ich mich gut auf? Internet-Stel­len­märkte sind eine gute Recher­che­quelle. Dort zeigt sich schon früh eine wach­sende Nach­frage – und schlagen Trends sich nieder. Einer der aktu­ellen Trends heißt Big Data. Bei Indeed werden mit diesem Begriff derzeit mehr als 2500 Stellen geschaltet. Allein 250 Data Scien­tisten sind dort gesucht. Schon Einsteiger in diesem Bereich dürfen mit einem roten Teppich rechnen – und mehr als 50.000 EUR Jahres­ge­halt von Anfang an. aus DEKRA Arbeits­markt­re­port Das Rad dreht sich schnell. Kaum fünf Jahre her ist der Hype um Social-Media-Jobs, die längst ins normale Marke­ting […]

27. Juli 2015|Tags: , |

Schreiben oder schweigen? Soll ich mein Gehalt in der Bewer­bung nennen oder nicht?

Schreiben oder schweigen? Meine Zunft ist sich über diese Frage sehr uneins, deshalb greife ich sie hier noch einmal auf. Vorab zwei wahre Geschichten: Peter hatte die Absage auf seine Online­be­wer­bung nach drei Minuten im Kasten. Offen­sicht­lich, dass bei ihm a.) ein auto­ma­ti­scher Filter wirkte und b.) dass das Gehalt zu hoch war. Andrea sollte in ihrer Bewer­bung schreiben, was sie verdienen will, sonst könne ihre Bewer­bung nicht berück­sich­tigt werden, verriet die Perso­nal­re­fe­rentin auf Nach­frage im Telefon. Was denn die Band­breite sei, fragte Andrea. Das wolle man nicht verraten, so die Antwort. Also schrieb Andrea ein Pi-Mal-Daumen-Gehalt ins Anschreiben. Als […]

6. Juli 2015|Tags: |

Lars, 39 oder: Die fünf häufigsten Gründe, aus denen erfah­rene Manager und Fach­kräfte mit ihrem Lebens­lauf nicht punkten

Wollen Unter­nehmen keine quali­fi­zierten und erfah­renen Bewerber? Warum bekommen Top-Kandi­daten so viele Absagen? Auf meine letzte Spiegel-Online-Kolumne hier habe ich viel Reso­nanz bekommen. Viele luden Ausschnitte aus dem CV bei Face­book hoch oder schickten CVs unauf­ge­for­dert. Bei etwa 80% war jedoch zu sehen, dass sie nicht wirk­lich waren wie mein real exis­tie­render „Proband“, sondern dass die schlechte Einla­dungs­quote in der Aufbe­rei­tung des  Lebens­laufs und falscher oder unklarer Posi­tio­nie­rung begründet lag. Diese Fälle waren bei näherer Betrach­tung also komplett anders als bei „Lars, 39“ — entspre­chend lässt sich auch einfa­cher etwas dagegen unter­nehmen. Deshalb hier noch mal die häufigsten Fehler, die […]

25. Juni 2015|Tags: , |

Big Data für die Karriere: 5 Stra­te­gien für daten­ba­sierte Studi­en­wahl und Berufs­ent­schei­dungen

Was kann man damit machen? Was bringt es für die Zukunft? Womit werde ich morgen gefragt sein? Diese Fragen treiben viele Eltern, junge Leute nach dem Abitur bei der Studi­en­wahl und auch Berufs­er­fah­rene in einer Neuori­en­tie­rungs­phase ihrer Karriere an. Zu viele verlassen sich dabei auf den Bauch, die Medien und was sie aus unter­schied­li­chen Ecken hören. Dabei lässt sich für die Berufs­ent­schei­dung und Studi­en­wahl der gesunde Menschen­ver­stand ideal mit „Big Data“ kombi­nieren. Big Data ist ein noch recht junger Bereich der Daten­ana­lyse. Es geht darum, die großen Daten­mengen auszu­werten, die zum Beispiel das Internet bereit­stellt. Für beruf­liche Daten gibt es […]

15. Juni 2015|Tags: , , |

“Führungs­kräfte müssen Wider­sprüche akzep­tieren können” (Inter­view Führungs­kom­pe­tenzen)

Als neue Führungs­kraft sollten Sie erst einmal Bezie­hungen aufbauen — und lernen Wider­sprüche anzu­nehmen. Das und viel mehr sagt Barbara Simonsen, die vor knapp einem Jahr Teil­neh­merin meines Semi­nars „Karrie­re­ex­perte Profes­sional“ war — und als Abschluss­ar­beit ein auffal­lend profes­sio­nelles Konzept einge­reicht hat. Ich bewun­dere, wie aktiv sie auf unter­schied­li­chen Ebenen ist, wie nach­haltig sie ihr Geschäft aufbaut und wie leiden­schaft­lich sie immer wieder Neues lernt. Weil sie so viele und vor allem auch fundierte Tipps für Führungs­kräfte hat, habe ich mit ihr ein Workli­fe­style-Inter­view gemacht. Stell dich ich doch kurz vor! Mein Name ist Barbara Simonsen. Ich bin verhei­ratet und […]

12. Juni 2015|Tags: , |

Arbeiten in Indien: Ein Dienst­wagen und eine West­firma sind hier wie ein Sechser im Lotto (Inter­view)

Thomas Engel (40) war viele Jahre für Volks­wagen und den fran­zö­si­schen Railway-Konzern Alstom in Einkauf, Mate­ri­al­wirt­schaft und Produk­tion tätig. Andert­halb Jahre hat er für VW in Pune als General Manager mit 40 Mitar­bei­tern einen Groß­teil der Beschaf­fung verant­wortet. Über Indien spricht er mit Leiden­schaft. Deshalb bat ich ihn um ein Gespräch über Arbeit, New Work, Status und Karriere in Indien. Herr Engel, arbeiten in Indien glück­selig intrin­sisch moti­vierte Mitar­beiter? Oder anders ausge­drückt: Gibt es in Indien das, was wir hier „New Work“ nennen? Thomas Engel: Natür­lich kenne ich nicht ganz Indien. In meinem Umfeld habe ich fest­ge­stellt, dass Inder sehr […]

3. Juni 2015|Tags: , |

Der Gesell­schaft und den Menschen dienen: Wie Unter­nehmen in Zukunft aussehen werden (Rezen­sion)

Unter­nehmen müssen Gewinn machen. Sie müssen wachsen, die Perfor­mance messen. Erfolg ist, wenn das Soll erfüllt und die Ziele erreicht sind. Überall drohen Heraus­for­de­rungen, die mit alten Rezepten bewäl­tigt werden sollen. Das führt zu Stress und Unzu­frie­den­heit bei den Arbeit­neh­mern, die die Beengt­heit oft gar nicht mehr merken. Beob­achten Sie mal eine Henne aus Käfig­hal­tung, die frei­ge­lassen wird. Die Frei­heit macht sie unsi­cher, nervös, ja aggressiv… Gäbe es auch andere Modelle? Gäbe es Exis­tenz­formen von Unter­nehmen jenseits von Wachstum und Perfor­mance? Ja, sagt Frederic Laloux, ein ehema­liger McKinsey-Berater, der eines der besten Wirt­schafts­bü­cher seit langem geschrieben hat, „reinven­ting orga­niza­tions“. Er […]

Idea­lismus mit Geschäfts­sinn: Wie Doris Tito mit Schub­la­den­denken aufräumt (Inter­view)

Was weckt meine Begeis­te­rung? Was möchte ich wirk­lich machen – aus tiefstem Herzen? Während andere dem Geld hinter­her­jagen, ist Doris Tito immer ihrer Nase gefolgt. Die ehema­lige Geschäfts­füh­rerin des Hamburger Obdach­losen-Maga­zins „Hinz und Kunzt“ ist seit 2000 Programm­lei­terin von Seiten­wechsel®, einer Initia­tive der Patrio­ti­schen Gesell­schaft von 1765. 1700 Führungs­kräfte haben sich seitdem mit der anderen Seite des Lebens vertraut gemacht – mit der Arbeit in Drogen­be­ra­tungs­stellen, Hospizen oder in Behin­der­ten­ein­rich­tungen. Ich habe Doris Tito auf einem Netz­werk­abend kennen gelernt. Mir gefiel ihre leben­dige, direkte, unkom­pli­zierte Art. Eine kleine Frau, die viel zu sagen hat. Für zwei Stunden bin ich zu […]

Selbst­stän­dig­keit: So schaffen Sie den Weg von der Idee- zur Chan­cen­phase

Es gibt Menschen, die machen aus Wasser Wein, und aus einer Nickel­brille ein Image. Warum schaffen es manche einige, funk­ti­ons­fä­hige Unter­nehmen zu gründen und andere nicht? Ich meine funk­ti­ons­fähig, nicht erfolg­reich, das Wort mag ich nicht mehr, es wird so miss­braucht. Funk­ti­ons­fähig heißt: So, dass es passt, für den Geld­beutel und die Seele. Ich habe eine einfache Erklä­rung gefunden. Für mich geht jeder Gründer durch vier Phasen und nur, wer die dritte Phase hinter sich bringt, wird zum Unter­nehmer. Die Königs­dis­zi­plin aber ist die vierte Phase. In diesen vier Phasen zeigen sich unter­schied­liche Stärken und Eigen­schaften: Die Ideen­phase In dieser […]

14. April 2015|Tags: , |

Wie mache ich heute Karriere? 8 Karriere-Plus­­­punkte für den Weg nach oben

Papa hat gesagt, mit BWL kannst du nichts falsch machen. Mama meint, für Frauen sei der Beruf der Lehrerin doch ideal. Und Klaus-Dieter will wissen, dass es gut ist, wenn man möglichst lang in einer Firma bleibt. Alles falsch. Es gilt nicht mehr, was früher galt. Karrie­re­pla­nung heute ist anders. Wenig ist planbar, aber viel gestaltbar — wenn man ein wenig in die Zukunft schaut. Acht Tipps zum Karriere machen. Besser kurz als lang bleiben Manchmal habe ich Klienten, die kommen scheinbar aus einer anderen Welt. Sie arbeiten in Unter­nehmen, in denen sie schon sehr lange sind. Dort sind alle […]

10. April 2015|Tags: |

Schwarm­d­umm­heit: Warum Bauern­schlaue Karriere machen und Kompe­tente in der Burn­out­klinik landen

„Wir haben das schon immer so gemacht.“ „Bilden Sie sich nicht ein, mit dem Scheiss-Theo­rie­wissen aus Ihrem Studium könnten Sie hier irgend­etwas anfangen.“ „Bei uns gelten ganz andere Regeln als an der Univer­sität.“ Will­kommen im wahren (Arbeits-)Leben. Lange hatte ich ein gutes Bild von dualen Studi­en­gängen. Ich dachte, die Leute könnten das, was sie theo­re­tisch lernen, in der Praxis anwenden. Ich dachte, eine Verknüp­fung von Theorie und Praxis müsse ja wohl das Optimum sein, denn irgendwie kommen mir die Leute immer sehr einseitig vor, so entweder-oder. Die Studi­en­ab­bre­cher und Ex-Azubis betonen die Bedeu­tung der „Schule des Lebens“ und die Master […]

Weg mit Hier­ar­chien, nieder mit den Entschei­dungs­exe­ku­toren, her mit staat­li­cher Sicher­heit! Die wich­tigsten Thesen des New Work Day

Jeremy Rifkin ist der Rock­star der digi­talen Szene. Vordenker der ersten Stunde seit seines Best­sel­lers „Das Ende der Arbeit und ihre Zukunft“. Rifkin rockt: So dachten mehrere hunderte Digi­tale, die die Kamp­nagel-Hallen am Freitag, den 13.3. stürmten. Intel­lek­tu­elle wie Rifkin sind aller­dings nicht immer unter­haltsam, keine Enter­tainer, durch Ted Talks weich­ge­spült und bühnen­taug­lich gemacht. Rifkin zeigt sich als Inhal­te­pro­du­zent, der dichte Gedanken in Profes­so­ren­ma­nier anein­an­der­reiht. Beson­ders hängen­ge­blieben ist bei mir seine Aussage, dass Deutsch­land aus seiner Sicht Vorreiter bei der Ener­gie­wende sei, Deutsch­land “is ahead of the pack”, was soviel heißt wie „ganz weit vorne“. Wow, wir lang­wei­ligen, lang­samen Deut­schen mit der schlechten […]

17. März 2015|Tags: , |

Digi­tal­sklaven oder: Warum digi­tale Berufe oft nicht human sind

Peter hat einen Job der sich wirk­lich cool anhört. Einen Beruf mit Zukunft? Crea­tive Ad System Tech­no­logy Engi­neer. Ich hab das jetzt erfunden. In Wahr­heit heißt der Job nur so ähnlich. Wie viele dieser Art. Jobs aus einem Zeit­alter, das seine Berufe verloren hat. Peter wird kündigen. Das weiß ich, aber sein Arbeit­geber noch nicht. Er hat geerbt. Das macht ihn unab­hängig. An seinen Job hat er schon lange keine Bindung mehr. Lieber wird er etwas Soziales machen, ohne dafür Geld zu bekommen. Etwas, bei dem er sich bewegen kann. Etwas, das bleibt. Peter ist das, was ich einen Digi­tal­sklaven nenne. In seinem gut klin­genden […]

14. März 2015|Tags: , , |

“Kann die das?” Vertrauen — und wo es anfängt und aufhört

Grie­chen­land vertraut Tsipras, und Petra miss­traut Gülcan. Vertrauen ist Kleb­stoff für Bezie­hungen und Schmier­stoff für Erfolg. Und doch ist es leicht erschüt­terbar, labil und ungleich verteilt. Es kann naiv sein, dann ist es blindes Vertrauen. Oder gewachsen: dann ist es begrün­detes, erfah­rungs­ge­lei­tetes Vertrauen. Vertrauen ist für mich eines der inter­es­san­testen „Konstrukte“ über­haupt, weil es die Grund­lage für nahezu alles ist: für Leis­tung, für Kommu­ni­ka­tion, für Arbeits­zu­frie­den­heit. Team­work ohne Vertrauen funk­tio­niert genauso wenig wie eine Ehe oder eine Nach­bar­schaft in der Reihen­haus­sied­lung. Es lohnt sich also Vertrauen mal aus der Nähe zu betrachten. Wem vertraue ich? Die Maßstäbe für Vertrau­ens­wür­dig­keit sind […]

13. Februar 2015|Tags: , , |
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