Die Menta­li­täts­muster der Top-Manager: Work-Life-Balance- und Frau­en­feind­lich!

Die Menta­li­täts­muster der Top-Manager: Work-Life-Balance- und Frau­en­feind­lich!

© tournee — Fotolia.com „Ein archai­scher, männer­bün­di­scher Treue- und Pflicht­ethos herrscht in den  Führungs­etagen der Unter­nehmen vor“, spricht der Mann, der vorne steht und zitiert wie später noch öfter eine Studie. Dieser Satz hier muss aus dem Hause des Herrn Prof. Wipper­mann kommen, Ex-Trend­büro. Der Mann vorne heißt Thomas Sattel­berger, war bis 2012 Perso­nal­vor­stand der Telekom AG, und hat keine Angst vor großen Thesen. Ich befinde mich im Haus der Wirt­schaft zum Worklife-Kongress der KWB. Auch Männer sollen davon mehr bekommen, werden sie heute doch viel­fach noch als Arbeits­ma­schinen ausge­beutet (das sind jetzt meine Worte). Apropos Taylo­rismus, weg […]

A, B oder C: Richtig entscheiden geht so

Wenn mein Saab-Leasing nächste Woche ausläuft, soll ich den Wagen dann kaufen?  BMW —  passt nicht, sagt ein Freund! Audi: auch nicht, zu normal… Es blieben die Fragen: Ist ein Volvo adäquat? Oder doch ein Fahrrad? Oder viel­leicht ein Hybrid Toyota? Ich habe mich nach sechs Jahren Leasing gestern für den Saab entschieden, dessen Repa­ratur mich grad teuer zu stehen kommt, aber ich sag ´s Ihnen: War das schwer! Es ging nur mathe­ma­tisch. Ich kann mich sonst leicht entscheiden, aber bei solchen Sachen nicht. A oder B oder doch viel­leicht C? Manchmal sehen Sie den Wald vor lauter Bäumen nicht. Erst […]

Im falschen Unter­nehmen ist wie im falschen Film zu sein

Sie sind unzu­frieden im Job? Wenn Menschen sich unwohl fühlen, geht es meis gar nicht so sehr um Tätig­keiten, sondern öfter um das Umfeld. Wenn Sie etwa in einer kühl-distan­zierten Firma arbeiten, deren Leis­tungs­ethos “Termine, Budget und Planung” lautet, fühlen Sie als flexi­bler und auf Dialog bedachtet Ideen­kopf sich mögli­cher­weise fehl am Platz. Das ist wie im falschen Film zu sein. Sie sind einfach nicht richtig besetzt. Für diese Fälle habe ich aus dem Riemann-Thomann-Modell meinen “Unter­neh­mens­ver­steher” abge­leitet. Damit können Sie leichter erkennen, wo Ihr Unter­nehmen und/oder Ihre Abtei­lung steht und wo Sie selbst. Leit­fragen: Spre­chen die Kollegen viel privat in Ihrem Unter­nehmen? Geht […]

Gute Gründe, auch 2013 NICHTS in Ihrem Leben zu ändern

Ach, die Jahres­wende. Alles wird besser. Alles ändert sich. Sie ändern auch alles. Von wegen. Eigent­lich haben Sie Ihren Job immer schon gehasst.  Sie müssten ihre Figur drin­gend der von Heidi Klum anpassen, Sport machen und beginnen, die ollen Blut­hoch­druck­ta­bletten regel­mäßig zu schlu­cken, denn von selbst wird das alles nix. Was Intel­li­gentes lesen wäre auch nicht schlecht. Mehr Pausen machen. Abschalten. Öfter mal nein sagen. All diese Dinge. Ihre Verän­de­rungs­wün­sche thema­ti­sieren sie rauf und runter. Auf der Kommu­ni­ka­ti­ons­ebene ist alles getan. Nur handeln müsste man. Und jetzt haben wir zwei Wochen diesen neuen Jahres hinter uns – und passiert ist wieder…. […]

6 Sorten Krea­ti­vität – und welche hätten Sie denn gern?

Krea­ti­vität entfaltet sich besser im Dunkeln, fanden Forscher der TU Dort­mund heraus. 30% mehr — einfach mal das Licht ausma­chen. Warum das so ist? Im Dunkeln sind Hier­ar­chien nicht sichtbar, der Mensch findet zu sich — und seinen eigenen Gedanken. So gedeiht Krea­ti­vität – doch welche Art von Krea­ti­vität ist das eigent­lich? Ich meine, die krea­tive Palette ist riesig und versuche mal eine Abstu­fung, weder wissen­schaft­lich noch voll­ständig. Absolut subjektiv und aus meiner Beob­ach­tung entstanden: 1.     Die Fantasie-Krea­ti­vität Diese Krea­ti­vität ist die ursprüng­lichste und kind­lichste von allen. Trans­ak­ti­ons­ana­ly­tisch dürfte sie im freien Kind-Ich zu verorten sein. Fantasie-Krea­ti­vität kann lustig sein, […]

Alles im grünen Bereich? Stimmt Ihre Balance? Ziehen Sie Work-Life-Bilanz

Alles Ok? Dann ist es so: Sie könn(t)en Bäume ausreißen und von der Part­ner­schaft bis zum Beruf steht alles wie eine Eins! Es gibt nichts für Sie zu tun, außer sich darüber zu freuen. Der kleine Funken Unzu­frie­den­heit, der Sie denken lässt, da muss sich doch mal was tun, kommt womög­lich aus einer Situa­tion des Satt­s­eins. Zu viel Neues? Das wird Ihnen gar nicht schme­cken. Sind Sie außer Balance ist es so: Sie müssen an mehreren Fronten gleich­zeitig kämpfen. Nichts, was Ihnen mehr Halt gibt, ist da, nichts, das Sie trägt: In dieser Situa­tion fühlen Sie sich einfach nur schlecht, […]

Sterne-Himmel: Internet-Bewer­­tungen und was sie wert sind

doris ober­frank-list — Fotolia.com Sterne machen uns froh, nicht nur zur Weih­nachts­zeit, sondern das ganze Jahr über. Sie bringen uns zum bestellen, oder halten uns ab. Ob bei Amazon, Zalando, Qype oder in der Shop-Apotheke. (In unserem neuen Shop Kexpa.de sind leider noch keine Sterne, dafür viele, viele bei Gruen­der­re­ports…). Mitunter habe ich mich auf Bewer­tungen im Internet mehr verlassen als auf persön­li­chen Rat; habe Friseur, Restau­rant, Hotel, Arzt, Kosme­tik­in­stitut und auch Bücher anhand der Bewer­tungen ausge­wählt. Mit den Büchern, das hatte ich schnell klar. Die in meinen Augen tollsten Bücher haben oft kaum Bewer­tungen, sowas wie “Betriebs­an­lei­tung für das Baby” dafür unzäh­lige. […]

20. Dezember 2012|Tags: , , , , |

Es ist auf dem Kindle! Mein E‑Book-Expe­ri­­ment (Teil 1)

In diesen Tagen wird mein Portal Kexpa E‑Books & Solu­tions frei­ge­schaltet werden. Und seit Montag sind drei meiner ersten E‑Books bei Amazon erhält­lich: 1. „Erfolg­reich in der Jobwelt der Zukunft“ für EUR 6,99 (das aktua­li­sierte Karrie­re­ma­cher­buch von Eich­born) 2. „Wirk­same Selbst­prä­sen­ta­tion in Social Media“ für EUR 4,99 (das rundum erneu­erte „Jobsuche und Bewerben im Web 2.0, erst­mals erschienen in Print bei Eich­born) „3. Mein Social Media Expe­ri­ment 2010–2012“ für EUR 0,99 (das sind Blog­bei­träge mit neuen Kommen­taren) Für das Layout innen und außen sowie die recht kompli­zierte Umwand­lung in die Formate epub (Kindle/Amazon), mobi­po­cket (itunes) und PDF (Adobe) konnte ich […]

Der typi­sche Trainer, Berater, Coach — aus der Sicht des Reiss Profils

Je länger ich im Geschäft bin, desto über­zeugter bin ich, dass die Zufrie­den­heit im Job in erster Linie Moti­va­tionen und Inter­essen bestimmen. Und die können so ganz anders aussehen als die Kompe­tenzen. Vorstel­lungs­ge­spräche können nicht mal eine Ahnung davon vermit­teln, was jemand aufgrund seines Moti­va­ti­ons­pro­fils entwi­ckeln könnte. Etwa 200 Profile habe ich seit 2008 ausge­wertet sowie ca. 100, die mir ihr Reiss-Profil aus einer vorhe­rigen Bera­tung mitge­bracht haben. Das ist viel zu wenig für irgend­eine statis­ti­sche Aussage, aber genug, um Tendenzen fest­zu­stellen. Welche Moti­va­tionen prägen welche Jobs? In diesem Artikel möchte ich mich zunächst den Persön­lich­keits­merk­malen von Bera­tern, Trai­nern, Coachs […]

Netz­werken für die Karriere – Wie mache ich das denn konkret?

Das Wich­tigste, nicht alles sagen © kotoya­ma­gami — Fotolia.com Den Teil­neh­mern eines Vortrags vom Montag­abend habe ich verspro­chen, an diesem Freitag in meinem Blog die wich­tigsten Regeln zum Netz­werken für die Karriere zusam­men­zu­fassen. Hallo Frank­furt, Hamburg, Köln (und wer das sonst noch so mitliest): Lektion 1: In Kommen­taren von Blogs und in Gruppen aktiv sein Bisweilen möchten in meinem Blog junge Leute kommen­tieren, die allzu frei­mütig ihren Namen und E‑Mail zu einem allzu direkten Kommentar eingeben. Ich maile dann erst mal, ob sie wirk­lich wollen, dass ich das frei­schalte, denn viele sind sich nicht bewusst, dass man sie dann unter […]

Reiss Profile – Hokus­pokus oder mehr?

Seit Oktober 2008 bin ich Reiss-Profile-Master. Vorher habe ich mit anderen Tests gear­beitet; fünf Jahre etwa mit dem Bochumer Inventar zur berufs­be­zo­genen Persön­lich­keits­be­schrei­bung (BIP). Dieser Test war vor allem meinen Kunden zu komplex. Der Fokus auf das Beruf­liche erwies sich als schwierig, denn der Mensch ist nun mal ein Ganzes. Und wenn er sich privat und beruf­lich anders verhält, ist dieses unter­schied­liche Verhalten für die Karrie­re­be­ra­tung rele­vant. Ich stellte zudem fest, dass sich nach drei Jahren weder ich noch die Klienten an die Ergeb­nisse des BIP erin­nern konnten. Es blieb wenig hängen. Das ist bei den Reiss-Profilen anders. Sie veran­kern sich besser; […]

Wie macht man gute Blogger Rela­tions? Worst Prac­tice — und best

Gestern erhielt ich die fünfte Mail in dieser Woche — von einem dieser SEO-Unter­nehmen. Es war dieses Mal einer der Markt­führer; die haben mic —  oder viel­mehr die Rele­vanz dieser Domain — auf dem Kieker. „Wir würden gern einen HOCHWERTIGEN Gast­bei­trag bei Ihnen plat­zieren, im Gegenzug bekommen Sie einen oder zwei Back­links auf eine dieser Seiten (Liste)“. Die Domains, auf denen ich meinen Link plat­zieren hätte dürfen, stammen über­wie­gend aus dem Finanz­be­reich oder es sind Portale, zu denen ich mit meinem Thema “neue Karrieren” keinerlei Bezug habe, Content-Qualität niedrig. Natür­lich igno­riere ich solche Mails.  Blogger Rela­tions dieser Art sind Linker-Eien. Viel­leicht halten die Adres­saten Blogger für […]

Mein Social Media Expe­ri­ment: „Hilfe, ich kann nicht mehr alles alleine machen“ (Teil 10)

Was als Spaß begonnen hat, wird langsam ernst.  Ich habe nun über 2.300 Follower bei Twitter und über 1.200 Fans bei Face­book. Bei Google+ sind es nun 703, die mich verfolgen, Pinte­rest, wo ich wirk­lich wenig mache, wirkt sich langsam recht gut aufs SEO aus, Xing bleibt Nebenbei-Projekt: ist es mehr Face­book oder Twitter? Mir ist der Nutzen noch nicht klar, mich nerven nur zuneh­mend all die Leute, die nach der Kontakt­be­stä­ti­gung irgendwas verkaufen und sich anbie­dern. En passant habe ich im letzten Jahr den Social Media-Auftritt meines Netz­werks Karriereexperten.com stra­te­gisch geplant und zusammen mit Sarah und Silke aufge­baut. Meinen Shop Gruen­der­re­ports, über […]

Stra­te­gien gegen Angst: Die Angst zum Assis­tenten machen

Heute will ich mir mal ein Gefühl vornehmen: Angst. Was hat das mit der Zukunft der Arbeit zu tun? Menschen haben heute andere Ängste als früher. Es gibt für sie “gefühlt” wenig Sicher­heit mehr, jeder ist sein eigener Lebens­un­ter­nehmer — wie auch gestern Horst Opaschowski gestern auf der “Zukunft Personal” in seiner Review der 10 Trends zur Zukunft der Arbeit fest­stellte. Bindungen lösen sich auf, was fast auto­ma­tisch zu größerem Streben nach anderen Dingen, vor allem Geld und Status führt, aber auch, man lese Bas Kast, zu weniger Glück. Wie ist es zu erklären, dass ein Haufen Wahn­sin­niger — wie letzte Woche […]

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