Frauen im Job: “Emotional, zickig, zu brav?”

Frauen im Job: “Emotional, zickig, zu brav?”

So titelte der Harvard Busi­ness Manager in der aktu­ellen Ausgabe. Sind Frauen so? Nah am Wasser gebaut? Zickig? Brav? Also: von Haus aus unfähig zu führen? Frauen sind anders. In der Kinder­laden-Zeit der 1970er Jahre tat man alles, um Jungs und Mädchen gleich zu erziehen.  Die Folge war, dass Jungen Mädchen drang­sa­lierten. Schon im Mutter­bauch sind männ­liche Babys moto­risch aktiver. Auch später steuert sie mehr Testo­steron, was Akti­vität und Aggres­si­vität erhöht. In höherer Mathe­matik liegen junge Männer vorn, im Rechnen Frauen. Intel­li­genz ist nahezu gleich verteilt, aller­dings gibt es mehr Extreme bei den Männern mit stär­keren Ausschlägen bei den Niedrig- und Hoch­be­gabten. In den Big Five ist es ähnlich: Frauen […]

20. September 2013|Tags: , , , |

Der K‑Faktor: In 6 Schritten zu mehr Krea­ti­vität

Krea­ti­vität hat nichts mit Malen und bunten Bildern zu tun, sondern  mit Wahr­nehmen und Denken. Kann man kreativ-sein und ‑werden dann planen? Ein biss­chen schon. Hier die Reihen­folge 1. Bauen Sie Exper­ten­wissen auf! (aber richtig und nicht halb) Niemand kann etwas neu erfinden, was er nicht kennt. „Chancen bieten sich nur dem Denken, das gut vorbe­reit ist“, schrieb schon der Chemiker Louis Pasteur – ein wissen­schaft­li­cher Krea­tiver, der im 20. Jahr­hun­dert wich­tige Beiträge im Kampf gegen Infek­ti­ons­krank­heiten geleistet haben. Ohne Wissen nicht möglich. Sich ein Wissens­ge­biet auf- und auszu­bauen, ist also die Basis dafür, dass sich Krea­ti­vität entwi­ckeln kann. Das kann […]

Ich will so werden wie ich NICHT bin

Schaffe ich es, meine Zurück­hal­tung zu über­winden? Gelingt es mir, klare Grenzen zu ziehen? Werde ich irgend­wann dieses furcht­bare Gefühl im Bauch über­winden, wenn ich mich durch­setzen muss? Muss ich bis dahin weiter so tun als ob? Fake it until you make it? Ob das die einzige Alter­na­tive ist, werde ich oft gefragt. In den sauren Apfel beißen, machen, was man eigent­lich nicht will, ablehnt, viel­leicht sogar hasst. Diese Woche schrieb mir ein Kunde, der auf der Karrie­re­leiter etwas höher steht, ob er weiter faken müsse. Ob dann irgend­wann die Chance bestünde, dass ihm das, was ihm schwer­fällt, ins Blut […]

Warum Berater und Coachs besser neuro­tisch sein sollten, und Piloten eher nicht

Fliegen Sie? Dann hoffen Sie mal, dass Ihre Airline einen ordent­li­chen Persön­lich­keits­test gemacht hat, am besten die wissen­schaft­lich weit­ge­hend unum­strit­tenen Big Five. Stellen Sie sich nur vor, der Pilot neigte zu psychi­scher Insta­bi­lität, auch Neuro­ti­zismus genannt. Dann könnte er schnell nervös werden, wenn Turbu­lenzen kommen. Folge wäre der para­ly­sierte-Kanin­chen-Effekt oder aber ein hyste­ri­sches Nach-Luft-Geschnappe. Beides macht hand­lungs­un­fähig, was für die 255 Passa­giere an Bord des Fluges SH 234 weniger lustig wäre. Neuro­ti­sche Menschen wünschen wir uns auch nicht als Verant­wort­liche von Atom­kraft­werken oder als Kapi­täne von Kreuz­fahrt­schiffen. Apropos: Schet­tinos Arbeit­geber hat wohl keinen Test gemacht. In den letzten Wochen habe […]

Geht gar nicht: Diese Klamotten!

Zum Thema Outfit hab ich mich immer zurück­ge­halten. Ich bin weit entfernt davon, stil­si­cher zu sein, wobei Fehl­griffe im Allge­meinen aufgrund meiner Tendenz zum Under­state­ment nicht beson­ders auffallen. Eine mode­af­fine Kundin verglich meinen prag­ma­ti­schen Stil – ziel­grup­pen­ori­en­tiert Erst­kon­takt + Manager/Berater: Blazer und Hose/Jeans, Zweit­kon­takt + Fachkraft/IT: Jeans und Strickjacke/Shirt — mal mit Angela Merkel; sie meinte es wirk­lich nicht böse. Wobei ich dann doch so eitel bin zu erwähnen, dass ich 20 Kilo weniger wiege als die Frau Kanz­lerin. Schätze ich. Also, liebe Leser, ich bin zu dem Thema nicht die kompe­ten­teste. Nun aber hatte ich drei Begeg­nungen, die mit […]

Vom Schwatt­lappen zum stillen Wasser – oder: Was ist eigent­lich wirk­lich „intro­ver­tiert“?

Sind Sie auch manchmal still, halten sich lieber im Hinter­grund, scheuen Small Talk und lieben die Ruhe? Will­kommen überall. Sie gehören vermut­lich zur abso­luten Mehr­zahl der Menschen. „Ich bin in so´nen Busi­ness Club einge­treten“, sagt mein Kollege. „Ich hab erst zwei Leute  kennen gelernt. Das ist eine lausige Bilanz. Aber ich hasse das, mit so vielen Leuten an einem Abend zu reden. Bin ich zu intro­ver­tiert?“  Ich sage, er sei halt kein Schwatt­lappen. Er lacht. Ich glaube das Wort kommt aus meiner kölni­schen Heimat, wie auch immer: Ein Schwatt­lappen bin ich auch nicht. Ich höre die meiste Zeit lieber zu. Wäre in meinem […]

Trüge­ri­sches Bauch­ge­fühl: Warum wir mehr auf den Verstand hören sollten

„Hören Sie auf Ihren Bauch,“ ist oft in Frau­en­zeit­schriften zu lesen. „Was Sie spüren wird schon richtig sein“, argu­men­tieren esote­risch ange­hauchte Coachs. Unter­stüt­zend wird gepen­delt oder gekniffen oder geklopft. Angela Merkel hört nicht auf ihren Bauch. Deshalb gilt sie als uncool. Aus irgend­einem Grund mögen die Leute Menschen lieber, die sich hinstellen und sagen „so ist es, folgt mir!“ Solche Manager, die Ruck­zuck intui­tive Entschei­dungen treffen, nennt man charis­ma­ti­sche Leader. Sich lange beraten, recher­chieren, abwägen? Kommt nicht so gut an. Merkel bekommt Schimpfe, weil ihre Entschei­dungen so lange dauern. Ich neige auch zum guten Durch­denken, selbst wenn ein Bauch­ge­fühl schon […]

Beruf­lich neu orien­tieren? Dann gehen Sie jetzt mal in den Keller

Wann haben Sie zuletzt Ihren Keller „bereist“? Wenn Sie an eine beruf­liche Klima- oder Luft­ver­än­de­rung denken, sind Keller­auf­ent­halte besser als jedes Well­ness­wo­chen­ende. Hier können Sie Lachen, sich Erin­nern und viel­leicht sogar beruf­liche Vorstel­lungen konkreter fassen. (aber warten Sie, bis das Wetter schlechter wird ;-)) Ich fand dort bei meiner letzten Keller­reise ein albernes Gedicht über eine Käse­ku­chen­ge­sich­tige Tante, das ich mit 11 Jahren auf der Schreib­ma­schine geschrieben hatte. Ich sehe vor mir, wie der Deutsch­lehrer aus Käse­ku­chen­ge­sich­tige Tante mit Rotstift die „Tante mit dem Käse­ku­chen­ge­sicht“ macht – und erin­nere mich an mein Deutsch-Trauma und die Tatsache, dass Schule Krea­ti­vität nach­ge­wie­sener­weise den […]

Blog­stöck­chen: This is how I work

Danke, lieber Lars, für dein Blog­stöck­chen. Ich brauchte einen langen Sonntag, um es aufzu­fangen. Jetzt aber! Blogger-Typ: Keine Ahnung. Am wich­tigsten ist es mir, Inhalte zu bieten, die so woan­ders nicht stehen. Deshalb beißen sich PRler, die täglich mit einer neuen Info­grafik oder einem neuen Text anklopfen, an mir die Zähne aus. Ich bin einer­seits expe­ri­men­tier­freudig und andrer­seits stra­te­gisch. Ich denke immer wieder darüber nach, wie ich Dinge zusam­men­führen und sinn­voll entwi­ckeln kann. Zum Beispiel nutze ich diesen Blog auch um auf unser Kexpa-Angebot hinzu­weisen. Das tue ich aber dezent. Gerät­schaften digital: Ich bin gespon­sert. Im Ernst. Von Dell! Die […]

2. Juni 2013|Tags: |

„Mir hat es gefallen und Ihnen doch sicher auch“

„Mir hat es gefallen und Ihnen doch sicher auch. Und wenn Sie jetzt noch Fragen haben…“, schloss der Literat seine Lesung. Oh, Sugges­tiv­frage, böse Falle, dachte ich. Eine sichere Methode, das eigene Besser­werden zu verhin­dern, denn so wird er nicht heraus­finden, was opti­mierbar wäre. Und im Mittelmaß verbleiben. Da steckte er: Ganz gut, aber zum Durch­bruch wäre mehr nötig. „Ich sehe, es hat geschmeckt,“ sagt der Restau­rant­leiter mit Blick auf unsere leeren Teller und nicht so, als wäre er ernst­haft an einer Meinung inter­es­siert. Hat es, aber dass der Koch statt selbst­ge­machter Toma­ten­kruste gekauftes Toma­ten­mark auf den Wels geschmiert hat, […]

„Ich will den Himmel garan­tiert“- oder von der Irra­tio­na­lität der Entschei­dungs­fin­dung

Ab und zu haben wir es mit Klienten zu tun, die sich nicht entscheiden können. Ihre Wahl ist nicht die zwischen Himmel und Hölle, sondern zwischen mögli­chen Fege­feuern. Das heißt, sie haben das Problem, das wir alle haben, wenn wir nicht wissen, wohin uns eine Entschei­dung führt. Und das können wir nie wissen. Im Ideal­fall entscheiden wir uns für etwas, was vor dem derzei­tigen Wissens­hin­ter­grund, vor der derzei­tigen Situa­tion und mit Blick auf die von der Entschei­dung betrof­fenen Menschen Sinn macht. Diese Sinn machende Entschei­dung in der Bera­tung heraus­zu­ar­beiten, ist mein Ansatz. So eine Entschei­dung wird man immer vertreten können, […]

Spar­flamme oder volle Kraft: Wie groß ist Ihre Energie?

Aus dem Sport wissen wir: Spieler, die leiden­schaft­lich und konzen­triert spielen, agieren auf einem hohen Energie-Level. Wer dagegen wenig moti­viert ist, hat ein nied­riges Energie-Level. Das wirkt sich unmit­telbar auf die Leis­tung aus. Die Ursache für ein nied­riges Level kann einfach die falsche Posi­tion sein. Nicht jeder Stürmer eignet sich als Abwehr­spieler. Es kann weiterhin sein, dass die Team­zu­sam­men­set­zung nicht stimmt. Möglich auch, dass Trainer falsch ist, für diese Situa­tion, dieses Team — nicht unbe­dingt gene­rell. Das Modell aus der Sport­psy­cho­logie kann leicht auf den Job über­tragen werden. Der Trainer ist dann der Chef. Das Team Ihre Abtei­lung. Versu­chen Sie einmal, sich selbst in der […]

Die neue Problem-Kultur oder: Warum das Problem die Lösung ist

© DOC RABE Media — Fotolia.com Probleme waren lange tabu in unserer Ergeb­nis­kultur. Es ging immer und überall um Ziele. Als Trainer  lernten und lehrten wir diese „smart“ zu dekli­nieren. Als Fach- und Führungs­kräfte hämmerte man uns ein, dass Erfolg stets an Ziel­er­rei­chung gekop­pelt ist. Wir stellten inso­fern auch nicht in Frage, wenn wir „mit Zielen“ geführt wurden, selbst außer­halb des Vertriebs. Auch Exis­tenz­gründer und Unter­nehmer kennen die Vorherr­schaft der Ziele: Mit Busi­ness Plänen waren sie seit Mitte der 1980er Jahre genö­tigt, in Umsatz- und Gewinn­zielen zu denken, jeden­falls wenn sie Kredite wollten. Und nun? Ziele sind out. Das Problem kommt! […]

Spiel­zimmer oder Bezie­hungs­raum? Wohin gehen Sie heute

Viele Menschen stocken in ihrer persön­li­chen Entwick­lung, landen früher oder später in der Komfort­zone. Die ist wie eine Fuss­fessel, nur dass man gar nicht merkt, wie sehr man gefangen ist. Nur manchmal spüren sie den Stachel der Unzu­frie­den­heit. Aber sich bewegen? Lieber nicht. Mit meinem Entwick­lungs­qua­drat möchte ich Ihnen einen Selbst­coa­ching­im­puls geben. Es führt Sie in verschie­dene Denk‑, Hand­lungs- und Kommu­ni­ka­ti­ons­räume. In welchem Raum halten Sie sich gerade bevor­zugt auf? Was passiert dort aktuell und auch hinsicht­lich der eigenen Entwick­lung? Oder was passiert nicht? Schreiten Sie in Gedanken mit mir durch Ihre Räume. Im Sinn­raum geht es darum, in sich zu gehen und den eigenen Sinn in […]

Seh-Test: Sind Sie intro- oder extro­ver­tiert?

Welcher schwarze Kreis ist größer? Wenn Sie beide gleich groß sehen, könnte es sein, dass Sie intro­ver­tiert sind. Es könnte aber auch sein, dass Sie meine kleine Täuschung ganz einfach durch­schaut haben. Oder beides. Ich habe dieses Expe­ri­ment nach­ge­baut. Die Vorlage dafür findet sich auf der Website des Neuro-IPS®. Dieser ermit­telt in einem visu­ellen Verfahren den Persön­lich­keitstyp nach MBTI / Keirsey (hierzu bei Kexpa ein Kurz­test). Ich habe diesen Test, der in (Neuro-)Marketing und HR einge­setzt wird, selbst vor zwei Jahren absol­viert und seitdem einige Klienten begleitet, die durch Auswahl­ver­fahren liefen, in denen er — meist vor einem zweiten Gespräch — einge­setzt […]

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