Gestalten Sie Ihr 2020: Verän­dern Sie Ihre Perspek­tive und dann Ihr Leben

Gestalten Sie Ihr 2020: Verän­dern Sie Ihre Perspek­tive und dann Ihr Leben

Zur Jahres­wende wird es wieder viele Trend­mel­dungen geben, Rück­blicke, Voraus­schauen. Ich möchte meine Voraus­schau mit einer Geschichte beginnen, die anders ausgeht als sie anfängt. Es geht um Perspek­ti­ven­wechsel. Als Narziss in den See schaute, um sich seines Spie­gel­bildes zu erfreuen, fiel ein Blatt in den See und verzerrte sein Antlitz. Im Glauben, häss­lich zu sein, stürzte er sich in den See und verwan­delte sich in eine Narzisse. In einer anderen Vari­ante dieses Mythos ist er von der eigenen Schön­heit so verzückt, dass er selbst ins Wasser stürzt. Es gibt noch mehr Versionen des Narziss-Narra­tivs. Meist wird er erzählt, um damit […]

31. Dezember 2019|Tags: |

Minds­hift: Warum wir einen Shift brau­chen und nicht nur ein Update des Denkens

Kleine Kinder sind neugierig. Sie haben keine Angst vor Verän­de­rung. Sie lernen spie­lend — intuitiv. Fast alle kleinen Kinder sind kreativ. Krea­ti­vi­täts­werte wie die ihren erzielen später nur noch 4 Prozent der Erwach­senen. Kleine Kinder sind außerdem empa­thisch. Sie spüren, wenn andere traurig sind, und helfen ihnen dann ganz ohne Vorbe­halte. Drei Phasen der Indus­tria­li­sie­rung machten erst Tools und dann Computer aus uns So neugierig, kreativ und empa­thisch wie ein Kind zu sein, ist uns während der Indus­tria­li­sie­rung abtrai­niert worden. Das geschah in drei Phasen: In der ersten Phase waren wir selbst Werk­zeuge, leben­dige Tools. Wir schafften hart und körper­lich. Wir brauchten […]

16. März 2019|Tags: |

Iden­tität und Lebens­ge­stal­tung: Wer bin ich? Was kann ich? Und welcher ist mein Sinn?

Stellen Sie sich vor, Sie suchen ab sofort keine Antworten mehr, sondern Fragen. Das ist eine gute Idee für jeden von uns. So kommen Sie auf viel bessere Ideen, etwa wenn es darum geht, neue krea­tive Zugänge zu schwie­rigen Heraus­for­de­rungen zu finden. Die Devise “Fragen statt Antworten (Lösungen)” lässt sich auch auf unsere beruf­liche Iden­tität über­tragen. So werden aus Raupen Schmet­ter­linge, denn statt auf das SEIN zu schauen betrachten wir mit Fragen das WERDEN. Und das funk­tio­niert nicht nur im Coaching. Wenn wir nicht mehr danach suchen, wer wir sind, sondern welche Fragen uns antreiben, erschließen wir uns ganz andere […]

27. Juli 2018|Tags: , , , |

Wie Sie fami­liäre Muster im Job erkennen, auflösen und inner­lich frei werden

Im Berufs­leben bildet sich ab, was sich im Fami­li­en­system zeigt. Wie ist das bei Ihnen? Welchem der folgenden Sätze würden Sie eher zustimmen? „Ich hatte immer gute Chefs. Sie haben meine Poten­ziale erkannt und mich geför­dert.“ „Ich bin immer an narziss­ti­schen Selbst­dar­stel­lern geschei­tert, die mich klein­ge­halten haben.“ „ich habe immer alles gegeben, mehr als hundert Prozent, aber gewür­digt hat es von meinen Vorge­setzten keiner.“ Ihre Antwort könnte auf eine fami­liäre Konstel­la­tion hinweisen. Oft ist einem das nicht bewusst. Auch Führungs­kräfte nehmen gern die Posi­tionen ein, die sie aus ihrem Fami­li­en­kon­text kennen. Immer wieder faszi­nie­rend finde ich dabei, wie sich in […]

15. April 2018|Tags: , , , |

Working out loud: Karrie­re­ent­wick­lung im Zeichen von Wir-Kultur und sozialen Medien

Der Film „Honig im Kopf“ wird jetzt mit Nick Nolte und seiner 11jährigen Tochter als Remake im American Style gedreht. Der nächste Karrie­re­schritt: Till Schweiger ist einfach in die USA gereist und hat „seine Leute“ darauf ange­setzt, ein Gespräch mit Nick Nolte zu arran­gieren. Den wollte er nämlich als Haupt­dar­steller. Lerne erstens: Man braucht eine treue Commu­nity. Zwei­tens: Zeige offen, was du willst und woran du arbei­test. Drit­tens: Wachse, in dem du immer mehr für möglich hältst. „A shift in possi­bi­li­ties“ ist die Über­schrift der Einfüh­rung von John Step­pers Buch „Working out loud“. Es ist eine Erwei­te­rung, “Hoch­stel­lung” der eigenen […]

25. März 2018|Tags: , , , |

Da haben wir uns ja mal wieder gut unter­halten: Warum Coaching mehr sein muss als ein gutes Gespräch

Mensch, da haben wir uns doch wieder richtig gut unter­halten. Tolles Gespräch, gute Vibes. Wir mögen uns, aber wir drehen uns zusammen im Kreis; es ändert sich nichts. Aber gut war´s. Und der Coach richtig nett. Aber nett kommt halt von „netto“ und netto heißt nichts… Viele Coaching­ge­spräche unter­scheiden sich kaum von normalen Dialogen unter Freunden – selbst wenn der syste­mi­sche Fragen­koffer ausge­packt wird und die gesam­melte Kunst des Fragens ange­wendet wird. Ein Coaching, das Verän­de­rungen einleitet oder einleiten soll (etwa im Rahmen der Führungs­kräf­te­ent­wick­lung), sollte mehr sein als das Stochern in den Gedan­ken­gängen, die jemand ohnehin schon hatte. Der […]

3. Oktober 2017|Tags: , , |

Harmonie oder ordent­lich fetzen? Drei Schritte, um ein gemein­sames Verständnis von Zusam­men­ar­beit zu entwi­ckeln

„Wir haben gut zusam­men­ge­ar­beitet, denn wir haben uns ordent­lich gefetzt“, kommen­tierte das eine Team, als ich es bat, ihre Zusam­men­ar­beit zu bewerten. Man gab sich vier von fünf mögli­chen Punkten. Das andere Team hatte wesent­lich fried­voller an seiner Lösung getüf­telt. „Wir haben gut zusam­men­ge­ar­beitet, denn wir waren harmo­nisch“, so deren Fazit. Ich hatte beide Teams in einem bewusst offenen Format gegen­ein­ander antreten lassen. Sie sollten eine Lösung für ein Problem finden. In Wahr­heit ging es mir aber nicht um die Problem­lö­sung. Eigent­lich wollte ich genau auf diese Meta­ebene der Bewer­tung von Zusam­men­ar­beit gehen. Damit hatte ich beide Teams gepackt, denn […]

Fauler Beru­­fungs-Zauber: An welchen Lock­rufen Sie Schar­la­tane erkennen — und wie Sie Neuori­en­tie­rung richtig begleiten

Was ich kann, das kannst du auch! Vertrau dir, liebe dich selbst, folge deinem Ruf, deiner ange­bo­renen Bestim­mung, du kannst alles, du musst nur machen/wollen/anfangen. Geht es Ihnen gut, wenn Sie das lesen? Fühlen Sie sich moti­viert? Dann lesen Sie jetzt besser nicht weiter. Es könnte Ihnen nicht gefallen. Gestern bin ich wieder auf so ein Video gestoßen, das erschre­ckend oft geklickt wird. Da stellt sich eine „Coach“-Frau in den Garten oder vor das Meer und lässt in insta­bilen Charak­teren die Sehn­sucht aufkommen, all das auch haben zu wollen: “Ich habe alle das, du kannst das auch haben”. Das so […]

Drei Jahre Karrie­­re­­co­a­ching-Weiter­­bil­­dung „Karrie­re­ex­perte profes­sional“: Das Modul das syste­mi­schen Ausbil­dungen fehlt

Im November 2016 war es soweit: Karie­re­ex­perte Profes­sional star­tete das erste mal ohne einzigen Mann! Ob das der Grund war, dass es der bisher erste Kurs war, mit dem ich dauernd die Zeit über­zogen habe? Mir hat es jeden­falls sehr viel Spaß gemacht! So wie alle neun Semi­nare in den letzten drei Jahren mich sehr berei­chert haben. Aus jeder Runde habe ich immer wieder neue Impulse mitge­nommen. Und jede Runde hat mich dazu bewegt, die nächste ein biss­chen anders zu machen. Die letzte Gruppe aus dem November 2016 hat mich moti­viert, auch meine eigene Posi­tio­nie­rung zu über­ar­beiten. So dachte ich […]

Bera­tung: Warum das Syste­mi­sche so viele über­for­dert und das zentrale Dilemma des Karrie­re­coa­chings

Eines meiner frühen Lieb­lings­bü­cher war „Am Anfang war Erzie­hung“ von Alice Miller aus dem Jahr 1983.* Am Anfang war Erzie­hung, denn die hat uns Berater gelehrt, uns selbst zurück­zu­nehmen. Ja, einige syste­misch-konstruk­ti­vis­ti­sche Ansätze machten uns zu einer fragenden Hülle, die einem klar ausdif­fe­ren­zierten Regel­system zu folgen hat. Die Bera­ter­per­sön­lich­keit soll in den Hinter­grund treten. Dies scheint ein extremer Kontrast zu einer bunten, scheinbar von Dogmen freien Coach-Szene, die ihren Klienten beispiels­weise per Video „Erfolg“ und „Beru­fung“ verspricht und für mein Empfinden dabei nied­rigste Bedürf­nisse antrig­gert. Ich nenne sie mal als Abgren­zung zur „seriösen“ syste­mi­schen Szene Fantasy-Coachs. Bei diesen Fantasy-Coachs muss […]

Nach­be­richt Karrie­re­ex­per­ten­aka­demie: Was passiert in der Weiter­bil­dung Karrie­re­coa­ching?

Seit zwei­ein­halb Jahren läuft meine Karrie­re­ex­per­tenak­demie drei Mal im Jahr mit meist sechs bis zehn Teil­neh­mern. Zeit für ein Zwischen­fazit – und einen Bericht für Neugie­rige. Was passiert da in den drei Tagen mit Coaching­phase im Anhang? Viel! Und auch vieles, das sich entwi­ckelt. Immer wieder passe ich mein Konzept an, entwickle Tools und entwickle Tools weiter. So ist kein Karrie­re­ex­per­ten­aka­demie-Seminar wie das andere. Zur Auftrags­klä­rung und Plan­er­stel­lung habe ich mit Axel Janßen vor einiger Zeit den „Karrie­re­stand­ort­finder“ defi­niert, der demnächst in „trai­ning aktuell“ vorge­stellt wird. Damit steigen wir ein, denn durch den Umgang lernen die Teil­nehmer auch schnell kunden­zen­trierte […]

Über die Liebe und andere beruf­liche „Stör­felder“ – oder: Wie privat darf Karrie­re­coa­ching sein?

„Sie gehen ja ganz schön tief, da bin ich ordent­lich ins Nach­denken kommen“, kommen­tierte ein Kunde nach erfolg­rei­chem Outpla­ce­ment meine Arbeit. Und schob nach: „Über diese Dinge denkt man ja nicht nach.“ Im Coaching hatten wir auch an seiner inneren Haltung gear­beitet. Das tat dann auch mal weh. „Was ist eigent­lich Coaching?“ fragte Nico Rose diese Woche bei Face­book, auf seinen Beitrag bei Lead Digital verwei­send. Er schrieb darin, wie selten er erlebe, dass ein Coaching nur beruf­lich sei, und das es oft mit beruf­li­chen Fragen verbunden werden müsse. Ich fand den Aspekt der nicht-beruf­li­chen Themen im Coaching span­nend und […]

12. Februar 2016|Tags: , |

Berufs­wahl: In welchen Berufs­fel­dern eine spätere Neuori­en­tie­rung wahr­schein­li­cher ist als in anderen

Grund­sätz­liche Fehl­ent­schei­dungen bei der Berufs­wahl nehmen zu. Unserer Erfah­rung nach ballen sich Unzu­frie­dene in bestimmten Berufen und Bran­chen. Ich habe unsere persön­liche Unzu­frie­den­heits­hit­liste erstellt – und hänge einen Über­blick der beson­ders zufrie­denen Berufs­tä­tigen gleich hintenan. Diese Berufe wollen oft ganz umsteigen: Juristen Viele Juristen haben das Fach studiert, weil man ihnen gesagt hat, mit Jura könne man alles machen. Das stimmt natür­lich nicht, die Wege sind abhängig von den Noten viel stärker vorge­zeichnet als in anderen Studi­en­fä­chern. Bei Juristen treten die Orien­tie­rungs­pro­bleme beson­ders häufig schon beim Berufs­ein­stieg auf, da das Studium nach wie vor nicht darauf ange­legt ist, viel­fäl­tige und […]

Persön­lich­keits­ent­wick­lung für Berater und Coachs: Warum die Reise zu sich selbst nie endet

Wo stehe ich in meiner Persön­lich­keits­ent­wick­lung als Berater? Was ist meine Sicht auf die Welt? Viele Coachs und Berater beenden ihre Selbst­er­kun­dungs­reise vorüber­ge­hend oder dauer­haft durch die mitunter skla­ven­hafte Über­nahme von simplen Persön­lich­keits­er­klä­rungen aus Tests wie MBTI, Big Five, Insights. Doch diese Tests, so hilf­reich manche als Station auf einer Reise zu sich selbst sein mögen, sind in bestem Fall ein kleiner Ausschnitt, im schlimmsten eine Argu­men­ta­ti­ons­hilfe für eine Art Selbst­ma­ni­fes­ta­tion und Still­stand. „So bin ich eben“, ist leider gern gesagt und gern gehört, aber ein Ausdruck von Entwick­lungs­ver­wei­ge­rung. Wo stehe ich auf meiner eigenen Reise und wohin führt sie […]

Der Karrie­re­coach als Wunder­tüte: „Haben Sie nicht noch eine ganz andere Berufs­idee für mich?“

„Haben Sie nicht noch eine ganz andere Berufs­idee für mich?“ Diese Frage kennen die meisten Karrie­re­coachs. Meis­tens kommt sie am Ende einer Sitzung. Am Anfang bringt es viele Jung-Coachs und auch alte Hasen, die auf beruf­li­ches Coaching umsat­teln, gehörig aus dem Konzept. Müsste ich viel­leicht doch noch etwas wissen? Bin ich ein Hoch­stapler, weil ich nur 345 Lehr­be­rufe kenne, 1.000 Studi­en­gänge und 5.000 Berufs­bilder? Bin ich falsch in diesem Job, weil ich nicht alles weiß? Und bitte: Wo ist meine Wunder­me­dizin? Hilfe zu Selbst­hilfe sollen Sie geben, haben Sie in der Coachingaus­bil­dung gelernt. Aber Wunder werden vom Kunden erwartet. So […]

22. Mai 2015|Tags: , , |
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