Warum Menschen mit extremen Stärken oft an der Grenze zum Wahn­sinn stehen

Warum Menschen mit extremen Stärken oft an der Grenze zum Wahn­sinn stehen

Schauen Sie sich Elon Musk von Tesla an. Richard Branson. Steve Jobs. Ihren Büro­kol­legen. Und dann sich selbst. Wie viel Verrückt­heit steckt in Ihnen? Und ist es für die Arbeits­welt der Zukunft nicht viel besser, wenn sie von leichtem Wahn­sinn mitge­staltet wird? Enthält ein Büro nicht immer auch Spuren von Verrückt­heit? Über­trie­bene Charak­ter­ei­gen­schaften, extreme Stärken und Talenten können sehr fruchtbar sein. Wer wenn nicht ein wahn­sinnig krea­tiver Erfinder macht die Nacht zum Tag? Wer wenn nicht ein von einer besseren Welt beseelter Idea­list reißt andere mit? Getrie­ben­heit  kann produktiv machen. Zerris­sen­heit führt nicht selten zu Krea­ti­vität. Rück­sichts­lose Entschlos­sen­heit boxt sich ihren Weg durch verhal­tene Entschei­dungs­vor­sicht. Die Neben­wir­kung […]

Alles eine Frage des rich­tigen Mind­sets: Wie Sie Ihr Denken entschei­dend ändern und glück­li­cher werden

Welcher Aussage stimmen Sie mehr zu: „Ich bin so wie ich bin“ oder „Ich kann mich jeder­zeit grund­le­gend verän­dern“? Ziem­lich sicher ist das, was sie über sich und ihre Möglich­keiten und Begren­zungen zur Verän­de­rung denken, auch das, was sie über die Möglich­keiten und Begren­zungen von anderen denken. Die stati­sche Sicht auf sich selbst ist sehr verbreitet und zieht sich quer durch alle Alters­klassen. Manche Menschen machen einen Test nach dem anderen, um eigenen Poten­zialen auf den Grund zu gehen. Sie wollen etwas finden, das fest­ge­schrieben ist anstatt etwas zu nutzen, das sie selbst entwi­ckeln können. Und kommen auf diese Weise […]

2. April 2017|Tags: , , , |

Warum Ziele dir Chancen verbauen und 5 Gründe darauf zu verzichten

Ein großer Teil der Coaching-Indus­trie basiert auf einem uner­schüt­ter­li­chen Glauben an Ziele. Ziele sind wie Gott, man opfert sich auf, um sie zu errei­chen. Busi­ness Coaching ist auch Ziel­er­rei­chungs­coa­ching. Es gibt Karrie­re­ziele, Lebens­ziele, Erfolgs­ziele und allerlei Ziel­erlei mehr. Ziele sind ein Wirt­schafts­faktor: So lange es Ziele gibt, arbeiten alle still darauf hin. Man konzen­triert sich darauf, diese zu errei­chen. Und wer seine Aufmerk­sam­keit auf das eine richtet, sieht das andere nicht mehr. Das ist auch ein thera­peu­ti­sches Mittel: Die Aufmerk­sam­keit von etwas ablenken. Ich gebe dem Coaching eine erheb­liche Mitschuld an dieser Ziel-Fokus­sie­rung. Wenn mir noch mal einer mit SMART […]

Mein Chef, der Wahn­sinn – oder vom rich­tigen Umgang mit Narzissten

Wenn Susanne zurück­blickt, erin­nert sie sich, dass sie doch etwas gespürt hat, tief drinnen. Aber sofort hat sie es wegge­drückt — dieses komi­sche Gefühl im Vorstel­lungs­ge­spräch. Sie hat es einfach nicht wahr­haben wollen. Er war doch so nett gewesen, dieser Geschäfts­führer, der sie unbe­dingt haben wollte. Sie, die nun wirk­lich nicht die besten Voraus­set­zungen mitbrachte mit ihrem Teil­zeit­wunsch. Und sie wollte doch so gerne arbeiten. Doch dann! Kaum hatte sie ihren Schreib­tisch bezogen, ließ er die Maske fallen. Er stichelte, bohrte, piekste. Was sie über­haupt mache, warum sie so lange brauche, was das solle, wie unfähig sie sei. Da habe […]

19. Februar 2017|Tags: , , , |

Wie wir unseren “inneren Kern” und eigene Grenzen (wieder) finden

Vor einigen Jahren besuchte ich ein Seminar mit einigen Führungs­kräften. Es war eine Schu­lung in irgend­einem Test­ver­fahren. Inhalt­lich eher belanglos. In Erin­ne­rung behalten habe ich mehr, was sich zwischen den einem Mitar­beiter und seinem Chef abspielte. Der Mitar­beiter war voll­kommen davon über­zeugt, so kreativ und humor­voll zu sein wie sein Chef. Er sah sich als Nach­folger, eigent­lich fast schon als Chef des Chefs. Zwei Tage reichten, um deut­lich zu machen, dass der junge Mann seinem Vorge­setzten nicht das Wasser reichen konnte. Fraglos hatte er andere Talente, nur konzen­trierte er sich jetzt auf etwas, das gar nicht zu ihm passte. Trotzdem […]

10. Februar 2017|Tags: , |

5 Thesen, warum Donald Trump der letzte Beweis dafür ist, dass Intel­li­genz über­schätzt wird

Am Anfang habe ich mehr gehofft als geglaubt, Trump ziehe einfach nur eine große Show ab. Mein gedank­li­cher Rettungs­anker war die Vorstel­lung, dass er alles aus Berech­nung mache. Weil er die Menschen für mani­pu­lierbar hält. Womit er ja durchaus recht hätte, weil sie es sind. Mitt­ler­weile denke ich, dass er nicht denkt. Nach der Amts­über­nahme würde er schon anfangen, klüger zu handeln, vermu­tete ich in der ersten Amts­zeit. Nun scheint mir Wandel vom berech­nend-dämli­chen zum berech­nend-klugen Handeln unwahr­schein­lich. Trump wird für mich zum Beleg dafür, dass wir unsere Vorstel­lung von Intel­li­genz und beruf­li­chem Erfolg über­denken sollten. Beides hängt laut etli­cher […]

14. Januar 2017|Tags: , , , |

Familie: Wie unsere Verwandt­schaft das Berufs­leben prägt, wie wir uns befreien

Kürz­lich habe ich mit meinem 15jährigen Sohn seinen Lebens­lauf über­ar­beitet, das bleibt jetzt bitte unter uns, dass ich da einge­griffen habe. Wir haben eine Rubrik erfunden, die haben wir „fami­li­en­be­dingte Lebens­er­fah­rung“ genannt. Da haben wir rein­ge­schrieben, was man in der Schule nicht lernt, und das ist das meiste. Seit 20 Jahren sind Eltern­be­rufe im Lebens­lauf verpönt. Auch über Geschwister schreibt man nicht mehr. Zu Recht. Wenn da steht „Mutter, Haus­frau“ und „Vater, Inge­nieur“ macht das etwas mit den Lesern. Es wirft eine völlig subjek­tive, nicht-data­ba­sierte Asso­zia­ti­ons­ma­schine an. Viel­leicht denken wir an einen spie­ßigen Vorstadt­haus­halt, viel­leicht an Fami­li­en­idylle. So oder so […]

4. Januar 2017|Tags: , , |

Groß­raum-Umer­­zie­hung: Wie Firmen an der Zwangs-Extro­­ver­­­ti­­sie­rung der Intro­ver­tierten arbeiten

Die durch­sich­tige Tele­fon­zelle sieht einer­seits gemüt­lich aus, andrer­seits finde ich sie auch erschre­ckend. Bei der Firma Bene zeigt man mir ein modernes Möbel auf etwa 2 Quadrat­me­tern. Darin sollen sich Mitar­beiter in Groß­raum­büros zum Tele­fo­nieren und Abschalten zurück­ziehen dürfen. Ich sehe im schi­cken Show­room auch Sofas mit hohen Lehnen und viele Dämm­wände. Es sieht bunt und gemüt­lich aus. Und doch fühle ich mich unge­müt­lich. Pseudo-Nähe mit Kommu­ni­ka­ti­ons­zwang Denn man erzählt mir auch, dass viele Unter­nehmen psycho­lo­gi­sche Faktoren völlig igno­rieren und einfach Umbauten vornehmen. Da werden dann Führungs­kräfte per order de mufti aus ihren Einzel­büros in die Mitte ihrer Mannen gesetzt […]

Weg mit den Kompe­tenzen, her mit der Frei­heit des Denkens: Was die Zukunft der Arbeit wirk­lich braucht

Haben Sie nicht auch oft das Gefühl, dass die falschen Menschen auf zentralen Posi­tionen sitzen, während die rich­tigen verkannt werden? Perso­naler und Experten sind blind. Sie reden von Kompe­tenzen, arbeiten fleißig an Kompe­tenz­mo­dellen und versu­chen alles in Sche­mata zu pressen, die begrenzen anstatt zu befreien. Immer wieder lese ich von Kompe­tenzen für die Zukunft der Arbeit und bin erschreckt, dass niemand sieht, dass es darum doch gar nicht geht. Wenn sich Denken ändert, passt sich auch das Handeln an — Kompe­tenz­ent­wick­lung ist damit in der jetzigen Form gar nicht mehr nötig. Meine These: Wir müssen aufhören, Menschen so zu nehmen […]

Behalt´s für dich: Warum es sich lohnen kann, auf Feed­back zu verzichten

„Die Rück­mel­dungen haben mich verun­si­chert. Ich war total ange­spannt als ich beim Kunden war“, berichtet Hans, der um Feed­back zu einem schwie­rigen Projekt gefragt hatte. Die Kollegen hatten wohl­wol­lend ihre Gedanken ausge­breitet, auf Schwie­rig­keiten gedeutet – und dadurch enorme Zweifel gestreut. Feed­back – also eine Rück­mel­dung, Kritik, Lob, Nicht-Sagen, verbal und nonverbal — ist eine „Pille“, die auch viele nega­tive Neben­wir­kungen hat. Während einige es souverän wegste­cken, bringt es andere völlig aus der Fassung. Aus der Fassung geraten vor allem sensible Menschen mit einem hohen Aner­ken­nungs-Motiv. Diese Menschen können sich nicht so gut abgrenzen — darüber habe ich in Zusam­men­hang […]

28. Oktober 2016|Tags: , , , |

Mentales Selbst­ma­nage­ment: Raus aus dem Auto­pi­loten – rein ins neue Leben

Wissen Sie Frau Hofert, ich weiß alles über mich. Ich weiß im Grunde auch, was ich will. Aber ich mache es nicht. Ich habe fünf Coachings, 15 Test­ver­fahren und sogar Hypno­se­ver­fahren versucht. Nichts hat genützt. Das ist jetzt etwas über­trieben, aber ich habe nicht selten Kunden, die schon viel gemacht haben und „eigent­lich“ sogar wissen, was sie wollen. Es sind begabte Führungs­kräfte und intel­li­gente Leute, die in Leben und Berufen stecken, die sie nicht mehr wollen. Trotz aller Reflek­tiert­heit kommen sie einfach nicht aus dem Quark. Sie stecken fest. Natür­lich ist das alles eine Sache im Kopf (und auch im […]

Die 5 blinden Flecken von Persön­lich­keits­tests

Die Persön­lich­keit eines Menschen ist komplex. Komple­xität ist unbe­liebt. Wir wollen sie bekämpfen, den Wald lichten bis nur noch drei, vier Bäume darin­stehen. Dann kann man Konturen erkennen. Viel wurde dabei aber auch abge­holzt. Persön­lich­keits­tests sind Holz­fäller – sie helfen, den Wald zu lichten, den Menschen zu verein­fa­chen. Sie unter­stützen dabei, Worte zu finden für das „so bin ich“, viel­leicht nutzen sie Farben, die die eigene Persön­lich­keit bunt machen. „Ich bin ein Roter, ein Grüner, ein Gelber“. Das ist hilf­reich für alle, die sich zum ersten Mal bewusst werden, dass es Unter­schiede über­haupt gibt. Vor allem, wenn das dahin­ter­lie­gende System einfach […]

Nach dem Burnout ist vor der Sinn­suche: Das zweite Leben der unsi­cheren Leis­tungs­men­schen

What is real? How do you define real? Im Film “Die Matrix” hat der Held Neo die Wahl zwischen zwei Pillen. Nimmt er die blaue Pille bleibt die Welt ein von Robo­tern gestal­tetes Konstrukt, schluckt er die rote Pille, so wird er erkennen, dass nichts ist, wie es scheint: In Wahr­heit sind alle Menschen Teil einer großen Insze­nie­rung. Nun hatte Neo keinen Burnout, aber dieser kann wie eine rote Pille wirken und zu der Erkenntnis führen, dass man sich eine Welt konstru­iert hat, die ganz anders ist, als sie sich gibt. Manche verstehen plötz­lich, dass die Arbeits­welt auf Abhän­gig­keiten gründet, […]

14. September 2016|Tags: , , , |

Ich-Entwick­­lung: Die verges­sene Ebene der Persön­lich­keit

Arbeiten Sie mit Menschen? Sind Sie Perso­naler, Berater, Pädagoge oder Führungs­kraft? Dann ist dieser Artikel wichtig für Sie. Er zeigt Ihnen eine Dimen­sion der Persön­lich­keit, die Sie bisher vermut­lich nicht beachtet haben. Ein wich­tiges Unter­schei­dungs­merkmal — mindes­tens so wichtig wie der IQ. Die Ich-Entwick­lung kenn­zeichnet die Fähig­keit einer Person, mit Komple­xität umzu­gehen. Sie ist nicht ange­boren, sondern erlernt. Neugierig? Dann los. Haben Sie auch schon fest­ge­stellt, dass Persön­lich­keits­tests wie die Big Five oft kaum etwas über den Menschen sagen? Oder beob­achtet, dass manche Menschen wahre Wunder­tüten sind, während andere einfach nicht mehr als einen oder zwei unter­schied­liche Aspekte zusam­men­denken können? Letz­teres […]

3 Arten von Charisma — und ein Mythos

Geht es Ihnen auch so? Manche Leute, die andere „charis­ma­tisch“ finden, sind für Sie einfach nur öde und lang­weilig. Viel­leicht empfinden Sie sie als Phra­sen­dre­scher oder Dumpf­ba­cken, mögli­cher­weise als einfach nichts­sa­gend. Charisma wird oft als eine Eigen­schaft verstanden, die alle gleich wahr­nehmen. Doch Menschen reagieren auf einige Dinge gleich, auf viele aber unter­schied­lich. Denn Charisma ist vor allem eines: eine Projek­tion. Das bedeutet: Das Charisma der anderen spie­gelt sich in uns. Wir suchen in dem anderen Teile von uns, auch solche, die wir vor uns selbst verbergen. 1. Domi­nanz-Charisma Führung hat die Funk­tion, Angst zu binden. Charisma unter­stützt Führung. Jemand […]

15. August 2016|Tags: , , |
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