Das Role Model der Zukunft der Arbeit? Eher Goethe als Düsen­trieb

Das Role Model der Zukunft der Arbeit? Eher Goethe als Düsen­trieb

Was war Ihre Lieb­lings­figur in Enten­hausen? Zufällig der krea­tive, inno­va­tive, leicht chao­ti­sche Daniel Düsen­trieb? Dann könnten Sie sich auf der rich­tigen Spur wähnen. Daniel Düsen­trieb wird in letzter Zeit gern als Vorbild für intrin­sisch moti­vierte Fach­kräfte gehan­delt. Doch ist er das wirk­lich? Ein Role Model für die Zukunft der Arbeit? Schauen wir uns einmal an, wie sich das Thema beruf­li­ches Vorbild bei uns in den letzten Jahr­zehnten entwi­ckelt hat. Und lassen Sie uns dabei bitte nicht vergessen, dass Über­gänge immer flie­ßend sind und wir inso­fern Altes und Neues stets parallel antreffen, Fans der Spiral Dyna­mics wissen, was ich meine. Das […]

Was will die Gene­ra­tion Y? Inter­es­sante Sachen machen!

Vor kurzem habe ich hier über das Buch „Weib­lich, jung, flexibel“ von Feli­citas Pomme­re­ning gespro­chen. Es geht darin um die vielen Optionen, die junge Menschen heute haben und die frus­trie­renden Erleb­nisse bei der Suche nach einem sinn­vollen Job, der einen noch etwas Luft für Frei-Zeit lässt. Ist die Arbeits­welt wirk­lich so desil­lu­sio­nie­rend, wie in dem Buch beschrieben? Ein Zwie­ge­spräch zwischen Pomme­re­ning und mir. Woher kommt es, dass so viele junge Leute nicht richtig wissen, was Sie wollen? FP: Darüber habe ich schon viel nach­ge­dacht… und ich stelle immer  gerne die Gegen­frage: Woher soll man denn wissen, was man will? Woher  wissen Andere das? Das erscheint mir […]

Welche Soft Skills braucht die Zukunft? Team­fä­hig­keit und Selbst­ma­nage­ment neu defi­niert

Haben Sie die passenden Soft Skills für die Zukunft Ihrer Karriere? Darüber habe ich neulich als Gast­kom­men­ta­torin bei Xing laut nach­ge­dacht. Hier möchte ich meinen Beitrag in einer kleinen Reihe über Schlüs­sel­kom­pe­tenzen vertiefen. Beginnen wir einmal mit dem wohl am meist zitierten Soft Skill, der Team­fä­hig­keit. Ist Ihnen auch schon aufge­fallen, dass darunter JEDER etwas anderes versteht? Die Palette reicht von fried­lich neben­ein­ander herar­beiten bis Mittags essen gehen. Ist das die Art von Team­fä­hig­keit, die in der Arbeit der Zukunft gefragt sein wird? Sicher nicht. Wenn sich die Welt so entwi­ckelt, wie sie sich entwi­ckeln muss, dann werden […]

Spiral Dyna­mics und Karriere: Warum Werte uns mehr antreiben als wir denken

Kennen Sie das? Sie reden mit jemandem und dieser Mensch lebt scheinbar in einer ganz anderen Welt. Er denkt, fühlt und handelt anders als Sie. Er sieht alles mit ganz anderen Augen. Seine Werte sind andere. Ihre Sicht der Dinge kann er nicht teilen. Sie fühlen sich als hätten Sie einen voll­kommen anderen EIN-AUS-Gang, im Denken. So ging es mir neulich, als mich jemand ziem­lich böse für meine (humorig gemeinte) emotio­nale-Super­ver­käufer-Kolumne anmachte. Oder das: Sie arbeiten in einem Unter­nehmen, dessen Politik und Führungs­kultur Sie nicht verstehen. Das was das Manage­ment  beschließt, scheint Ihnen unsinnig, eindi­men­sional oder kurz­sichtig. So ging es mir, […]

Inter­view: Tieri­scher Mehr­wert – oder: warum immer mehr Unter­nehmen Jobs mit Hund anbieten

Hunde sind wie Kinder – vor allem, wenn man der Karriere wegen auf eigene Kids verzichtet hat, was bei Frauen häufiger vorkommt als bei Männern. Vor allem auch bei Akade­mi­ke­rinnen meiner Gene­ra­tion. Eine viel­be­schäf­tigte und viel­rei­sende Mana­gerin hatte für ihren Hund einen eigenen Baby­sitter enga­giert, der 2000 EUR im Monat verdiente, bei freier Kost und Logis. Das ist etwa der Preis für ein im Hause lebendes Kinder­mäd­chen. Auch Sabine Sinzig arbeitet nicht für die Katz, sondern für den Hund: Ein Grund, sich selbst­ständig zu machen, war ihre Hündin Nyla. Jetzt orga­ni­siert sie via Internet Ferien mit dem Hund – und […]

Evolu­tionär wachsen: Der Weg von der grünen Wiese zum eigenen Feld

Über meine Idee des expe­ri­men­tellen Grün­dens, Wach­sens und des spie­le­ri­schen Marke­tings habe ich hier bereits öfter geschrieben. Heute möchte einen kleinen Ausschnitt aus meinem Vortrag bei Lehmann´s gestern aufgreifen und näher darauf eingehen. Es geht um zwei Schritte, die jeden Selbst­stän­digen, aber auch jeden Berufs­ein­steiger im Bereich der wissens­in­ten­siven Bran­chen unmit­telbar betreffen: Die Entwick­lung vom 3. in den 4. Sektor. Wir erin­nern uns an den theo­re­ti­schen Hinter­grund, die meine Abbil­dung die 4 Sektoren verdeut­licht. Jeder, der ein sicheres Einkommen jenseits der Hartz-IV-Linie produ­zieren möchte, muss das bei seiner Karrie­re­ent­wick­lung beachten: Er braucht oft den Start auf der grünen Wiese (und […]

100 Wörter zur neuen Arbeit – es geht weiter 3

Und hier kommt der Arbeits­markt­ex­perte Holger Moller mit sage und schreibe 100 (!) Wörtern — DANK — zusammen sind wir jetzt bei 250. Mein Favorit hier ist “Brut­to­glück­pro­dukt”. Und Ihrer? Acht­same Wirt­schaft Alle Menschen sind Geschwister Ange­mes­sene Hono­rie­rung Arbeit als Weg Arbeit ist sichtbar gemachte Liebe Arbeit ist Verän­de­rung Arbeiten mit Herz Ashoka Blue Economy Brut­to­glücks­pro­dukt Buck­minster Fuller Chan­cen­cleich­heit Commu­ni­ties Compas­sion instead of Compe­ti­tion Crea­tive Problem Solving Crowd­fun­ding Crowd­sour­cing Denken in Möglich­keiten Design Thin­king Digi­tale Boheme Dragon­d­re­a­ming Eigene Wünsche und Sehn­süchte wert­schätzen Eigen­leis­tung Entschleu­ni­gung Entwick­lung Every Act of Busi­ness can be an Act of Love Fabri­cator Faire Entloh­nung Fair­work Fami­li­en­ar­beit […]

Warum gibt es eigent­lich ein Renten­alter?

Mit 66 ist noch lang noch nicht Schluss — dieses alte Lied wird jüngere Gene­ra­tionen vermut­lich irri­tieren. Denn: 66 ist nicht mehr alt, die Grenzen haben sich verschoben. Altsein fängt mit 70, 75 ab  und auch da bei manch einem noch nicht richtig. Das Länger arbeiten wird damit immer selbst­ver­ständ­li­cher werden. Mehr noch als mit der Demo­grafie hat das mit der Indi­vi­dua­li­sie­rung unserer Gesell­schaft zu tun. Arbeit ist der Kontakt zur Welt, Bestä­ti­gung, ein, ja, viel­fach der wich­tigste Teil des Lebens. Ich will weiter arbeiten! Das sagen sich immer mehr Rentner, die keine sein wollen. Meine eigene Mutter arbeitet mit […]

Co-Working: Besser im Team als allein

Frei­be­rufler allein zu Haus? Einige finden das toll. Aller­dings meist nur für eine kurze Zeit. Je weniger Kunden­ter­mine, desto größer dann die Gefahr, einsam zu werden. Nicht selten werden abso­lute Home-Office-Einzel­kämpfer mit der Zeit etwas seltsam… eigen­willig… Leider standen der Büro­suche dann oft horrende Preise im Weg: Rund 600 Euro kostet ein Büro in der Friends­fac­tory in München, ab 350 hier um die Ecke in der Königs­straße — indis­ku­tabel für viele meiner Kunden (darunter Inge­nieure, ITler, Jour­na­listen und Lektoren). Inso­fern begrüße ich es, dass es immer mehr Ange­bote für Co-Working gibt, die sich nicht nur an Selbst­stän­dige wenden, sondern auch an die […]

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