Jeder Mensch ist indi­vi­duell – und jede Stelle ist es auch

Jeder Mensch ist indi­vi­duell – und jede Stelle ist es auch

Der Big5 ist der welt­weit bekann­teste und am meisten verbrei­tete berufs­be­zo­gene Test. Viele Firmen arbeiten damit, teil­weise in Vari­anten. Er fragt etwa auch die Intro- und Extro­ver­sion an. Ich führte mit Heiko Hoep­pener, Geschäfts­führer der PI Company ein sehr persön­li­ches und offenes Gespräch über den Big5, den Sinn von Tests und mensch­liche Prägungen. Hofert: Warum werden Persön­lich­keits- und Poten­zi­al­ana­lysen in Deutsch­land so wenig einge­setzt? Es ist doch nach­weis­lich so, dass diese eine erheb­liche Aussa­ge­kraft für den Erfolg haben? Hoep­pener: Das ist in Deutsch­land leider ganz anders als im angel­säch­si­schen Raum. Während in Deutsch­land maximal in 20% der Fälle ein Test […]

Mein Selbst­ver­such: Das Big Five-Persön­­lich­keits­­mo­­dell

Es stimmt. „Redet gesten­reich“ und „weniger von Regeln geleitet, mehr spie­le­risch“. Richtig ist auch, nettes Detail, dass ich mich eher für Modern Art begeis­tere als für exakte Land­schaft­ma­lerei — denn (wahre) Kunst ist für mich freie Inter­pre­ta­tion und weniger getreue Kopie. Letz­teres nenne ich Hand­werk – im vollen Bewusst­sein, dass alles im Leben eine Frage des Stand­punkts ist. Ich habe es wieder getan: einen Test gemacht, den Big Five oder OCEAN in einer Profi-Version absol­viert. Für Kenner: Die Version Big Five Reflector basiert auf dem NEO Fünf-Faktoren-Modell (Neo FFI). Ich habe den Big Five-Test früher schon in anderen Versionen absol­viert. Aber […]

Probieren Sie es mal aus — oder: was Scrum und Slow Growing gemeinsam haben

Am letzten Donnerstag brachte ein IT-kundiger Projekt­ma­nager nach meinem Vortrag über das Slow-Grow-Prinzip auf dem Forum der Hamburger Bera­ter­tage, einen Begriff ins Gespräch, der den Gedanken meines Slow Growings in ein anderes Wort fasste: Scrum. Scrum ist eine Technik aus dem agilen Projekt­ma­nage­ment und es basiert auf dem glei­chen Grund­ge­danken, der mich zu meiner Buch­idee geführt hat. Von hier ist es nur ein Gedan­ken­sprung bis zur erwei­terten Spiel­theorie, die zum Beispiel Arne Gillert  für die Unter­neh­mens­ent­wick­lung nutzt. Beim Spielen in und mit Unter­nehmen geht es darum, frei von bishe­rigen Konzepten, Hier­ar­chien und Vorgaben Neues auszu­pro­bieren. Jeder darf alles, nichts wird vorab bewertet und […]

Trom­peten Sie schon oder trom­meln Sie noch? Das Team als Orchester

Ich bin eine Trommel und spiele auch gern Gitarre. Kaum habe ich einen Einfall (Gitarre), will ich ihn auch schon umsetzen (Trommel). Dann kommt aber meine Harfe ins Spiel, die doch erst noch mal die Fakten analy­sieren will, und viele Idee gnadenlos wieder verwirft. Violà: Meine drei präfe­rierten Team­rollen, über­tragen auf Musik­in­stru­mente. Was mir fehlt, sind die Eigen­schaften einer Trom­pete – die vermut­lich Steve Jobs zu eigen waren. Er liebte das Bad in der Menge und die Selbst­ver­mark­tung. Ich nicht so, in der Zeit könnte man ja Sinn­volles tun. Deshalb vergesse ich auf Vorträgen auf meine Bücher hinzu­weisen; aus diesem […]

Am besten wirst du….reich. Oder: Die Gehalts­­pro­­gnosen-Lüge

Gerade brachte das Deut­sche Institut für Wirt­schaft in Berlin eine neue Studie heraus. Man erstellte ein Top-10 der Best­ver­diener je nach Studi­en­rich­tung und unter­schied das auch noch nach Geschlecht. Mehrere Zeitungen und Online-Portale griffen gestern das Thema auf. Der gene­relle Tonus: komplett unkri­tisch. Leider ist die Studie beim DIW noch nicht online (jeden­falls konnte ich sie nicht finden…help? ;-)), denn die zitierten Zahlen lassen tausend Fragen offen. Was etwa ist mit Verdienst gemeint? Kaum eine Zeitung fügte hinzu, dass es sich hierbei um Netto-Zahlen handelt. Nur aber was bitte ist Netto? Ein indi­vi­du­eller Wert, da abhängig von der Steu­er­klasse. Könnten die zitierten […]

3 durch­schla­gende Argu­mente für anony­mi­sierte Bewer­bungen

Mensch, habe ich mich heute Morgen gefreut, als ich diese Nach­richt hörte: Das Modell­pro­jekt „anonyme Bewer­bung“ (hier Artikel in der Süddeut­schen) war erfolg­reich! Gleich hatte ich zwei Inter­view­an­fragen im Kasten, denn dass mich das Thema seit Jahren umtreibt, ist bekannt. Als eine der wenigen Vertreter meiner Spezies, die seit Jahren klar und ohne Frage „dafür“ und zum Beispiel gegen Fotos in Bewer­bungen sind. Ich bekam viel Gegen­wind, denn für eine anonyme Bewer­bung (Fami­li­en­stand, Geburts­datum und in Online-Formu­laren auch ohne Name und Geschlecht) hatte kaum jemand, vor allem auf Medi­en­seite, Verständnis. Lustig wurde weiter darüber geschrieben, wie man eine perfekte Bewer­bung nach den […]

Süße Kätz­chen: Pinte­rest — Mein Social Media Expe­ri­ment (Teil 9)

Das letzte Mal schrieb ich im Februar über die Marke Ich im Internet.Der Beitrag hatte 45 Tweets — abso­lute. Spitze. Heute nehme ich Sie wieder mal mit auf eine Schau durch die Netze und beginne bei Pinte­rest. Was ist neu? Katzen­con­tent und mehr Das kleine Hünd­chen sieht einfach bärig aus. Kann frau diesem Blick wider­stehen? Schwer, es liegt an der Grenze zwischen nied­lich und krass. Es  findet sich unter Animal­con­tent nicht nur in einem Board des Netz­werks Pinte­rest —  nebenbei ging es in der letzten Woche durch die Gazetten. Seit zwei Wochen neu in meinem Social Media-Port­folio ist Pinte­rest. Ich […]

Dienst nach Vorschrift wird normal

“Sie war jung und brauchte das Geld!” Arbeiten Sie auch nur wegen des Geldes?Verschiedene Quellen aus dem Jahr 2006 belegen, dass unser beruf­li­ches Enga­ge­ment in den letzten Jahren deut­lich nach­ge­lassen hat. Dem Gallup-Institut zufolge redu­ziert sich der Anteil der enga­gierten Arbeit­nehmer von Jahr zur Jahr: So gelten derzeit allen­falls 15% der Mitar­beiter als enga­giert. Beson­ders deut­liche Unter­schiede bestehen zwischen Ost- und West­deutsch­land: im Osten gelten nur 11% als enga­giert. Von den über 80% der Ange­stellten, die sich selbst als unmo­ti­viert und bindungslos ans Unter­nehmen sehen, sind sogar 15% als “aktiv unen­ga­giert” aufge­fallen. Diese betreiben laut Gallup “Dienst nach Vorschrift”, wie das Gros deut­scher Arbeit­nehmer. Eine […]

13. Dezember 2006|Tags: |
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