Tschüss, Kollegen! Oder was ist ein guter Abschied!

Tschüss, Kollegen! Oder was ist ein guter Abschied!

Sie werden kündigen? Oder haben Sie schon? Hat man Sie „raus­ge­schmissen“? In jedem Fall kommt früher oder später die Frage: Wie gelingt mir der Ausstand ange­messen? Zunächst einmal gilt es zu unter­scheiden: Verbinden Sie posi­tive Gefühle mit dem „Gehen“ oder gibt es Wut und Frust? Sollten Sie gekün­digt worden sein und die Kündi­gung anfechten oder sich in einer juris­ti­sche Ausein­an­der­set­zung befinden, ist der Arbeits­platz kein guter Ort, darüber zu klagen. Sie bringen Kollegen so nur in die Zwick­mühle. Außerdem könnten Äuße­rungen gegen Sie verwendet werden.  Große Feiern sind in so einer Situa­tion nicht wirk­lich ange­bracht. Wundern Sie sich nicht, wenn Kollegen komisch distan­ziert sind, […]

Bewer­bung und Jobsuche 2050: Gehirn­scans und Kompe­­tenz-OPs

2050 werde ich, sollte ich es erleben, irgendwo in einer Senioren-WG schimp­fend über all das neue Zeugs und die ganzen Roboter verbringen, die mich mit Pillen füttern, mit mir Kunst­the­rapie betreiben, um mich dann um 20 Uhr 30 ins Bett zu trans­por­tieren. Per Gedan­ken­steue­rung bediene ich Knöpfe, die mir auf riesigen Kino­lein­wänden 3D-Unter­hal­tung ins Zimmer bringen. Ich helfe dem Pfle­ge­ro­boter einen neuen Bewer­bungs-Chip einzu­legen — er will Mond­fahrer werden — und denke darüber nach, was aus den Online-Bewer­bungen geworden ist, über die ich 1998 mein erstes Buch geschrieben habe: Nach den Bewer­bungs­for­mu­laren kamen die Online-Tests. 2013 arbei­teten 30% der Firmen in […]

Kolumne: Lieber eine 60jährige als eine mit 25!

„Eine 25jährige nehme ich nicht mehr“, sagt der Geschäfts­führer. „Lieber eine mit 55, auf die kann man sich  verlassen.“ Das ist ein Origi­nal­zitat. Gehört von einer meiner Klien­tinnen in einem Vorstel­lungs­ge­spräch. Von einem Unter­nehmen, das seit einem Jahr immer wieder versucht, jemand Zuver­läs­sigen, Loyalen zu finden –  vergeb­lich. „Die eine war sofort krank, die nächste schwanger.…und eine wollte Donners­tags­vor­mit­tags immer zum Wochen­markt und dafür frei haben.“ Ich habe einige „junge“ Mitar­beit­er­in­neren auspro­biert.  Deren Vorteil: Tech­nisch teils absolut up-to-date. Eine junge Lehr­amts­an­wär­terin mit Webde­si­gner-Freund hat mir meinen dama­ligen Shop aufpo­liert und so den Umsatz zeit­weise verdop­pelt. Sie hatte Riesen­spaß, ich einen […]

13. September 2013|Tags: , , , , |

Mit 45 zu alt für den Arbeits­markt? 7 Experten, 7 Tipps

“Haben Bewerber über 45 Jahren schlech­tere Chancen auf dem Arbeits­markt?” Dazu berich­tete Your­firm hier. Meine Mitar­bei­terin und Bewer­bungs­be­ra­terin Maja Skubella hat sich in unserem Online-Netz­werk Karriereexperten.com umge­hört und die besten State­ments unserer Top-Experten ausge­wählt: 1. Gehen Sie in die Bera­tung und in Projekte! Compe­tence House-Experte Franz Peter Staudt,  ist einer der Experten, der die Frage, nach der Schwie­rig­keit mit 45 + mit jein beant­wortet hat: „Ja es ist schwer, wenn es sich um unqua­li­fi­zierte Jobs handelt. Dort sind die Chance eher gering und NEIN, wenn es um Kompe­tenzen geht. Diese kann kein noch so guter Hoch­schul­ab­sol­vent mitbringen, da man sich […]

Coaching-Habitus und Werte: Wenn der Klient sich die Schuhe auszieht….

Eine Geschichte vom Hören­sagen: In manchen Coaching-Praxis­ge­mein­schaften müssen sich die Klienten die Schuhe ausziehen. Sie bekommen dann Socken. Ich fände das befremd­lich. Für mich wär das nichts, ist ja kein Yoga. Und mancher meiner Klienten würde es wohl auch seltsam finden. Ich finde es manchmal schwer, wirk­lich passende, richtig gute Empfeh­lungen auszu­spre­chen, obwohl ich ja mein Netz­werk habe. Manchmal kommen Leute zurück von einer Empfeh­lung und sagen „nee, der/die nicht, geht gar nicht, nicht mein Typ, zu struk­tu­riert usw.“. Meine Empfeh­lungen sind  immer erfah­rene Leute, die ich schätze.  Aber da sind zwei Dinge, die ich erst in letzter Zeit als […]

7. September 2013|

Die wich­tigsten Lear­nings: Mein E‑Book-Expe­ri­­ment Teil 2

Seit Anfang dieses Jahres expe­ri­men­tiere ich mit E‑Books, hier der erste Teil. Dieser Artikel fasst meine bishe­rigen Erfah­rungen zusammen. Für alle, die es noch nicht nach­ge­lesen haben, sei erwähnt, dass ich seit 1998 – damals aufgrund meiner Fest­an­stel­lung bis Ende ´99 noch unter Pseud­onym – Ratgeber und Sach­bü­cher in Publi­kums- und Wirt­schafts­ver­lagen veröf­fent­liche. Von daher kann ich sagen, dass DAS GEDRUCKTE BUCH weite Teile meiner Karriere begleitet hat — und mehr noch: es hat sie ermög­licht. Sowohl im Privat­kunden- als auch im Unter­neh­mens­be­reich waren sie immer der mitent­schei­dende Kompe­tenz­aus­weis. Aufgrund dieser engen Bindung fällt mir der Print-Abschied schwer — und er […]

24. August 2013|

Wenn´s nicht rund läuft: Aufgeben oder durch­halten?

Die Suche nach Aufträgen hat viele Paral­lelen zur Part­ner­suche, und ist auch der Jobsuche nicht unähn­lich. Möchte man eine Bezie­hung eingehen, ist niemand in Sicht. Und hat man einen Partner, locken Verfüh­rungen, an die man nie gedacht hat…. Sucht man einen Job ist keiner da, und hat meinen einen, fliegen die Ange­bote nur so rein (manchmal). Malcolm Glad­well hat vor Jahren einen Best­seller über den Tipping Point geschrieben, den Punkt an dem ein viraler Effekt eintritt und etwas zum Trend wird. So einen Tipping Point gibt es nicht bei der Partner- und auch nicht bei der Jobsuche, aber es gibt […]

In der IT ist vieles anders: 8 wesent­liche Bewer­­bungs-Unter­­schiede

Oft kommen Kunden auf der Infor­matik oder Technik zu mir, die sich mit klas­si­schen Bewer­bungs­rat­ge­bern an ihrer IT-Bewer­bung versucht haben und deren Erfah­rungen im Vorstel­lungs­ge­spräch sich so gar nicht decken mit den „120 Fragen“, die man gemeinhin so liest. Hier ein kleiner Abriss, was bei IT-Bewer­bungen anders ist: Foto kann sein, aber auch immer öfter nicht. Und wenn — dann bitte nur mit Schlips und Kragen, sofern Sie als Berater unter­wegs sind, z.B. in der gemeinhin als Beam­ten­dis­zi­plin verschrienen SAP-Bereich (das habe ich nicht ICH gesagt, sondern ein Java-Kunde  ;-)) Üblich ist kein Lebens­lauf, sondern ein IT-Profil, teils Dossier genannt. Dabei […]

Warum Bewer­bungen auch zu schön sein können

Stellen Sie sich vor, Sie müssten 30 Bewer­bungen sichten. Sie haben nicht viel Zeit, 30–60 Sekunden. Sie scannen die Unter­lagen, hier und da bleiben Sie hängen. Da ist jemand, der schreibt sehr lebendig, dyna­misch, blumig und selbst­be­wusst. Er strahlt Energie aus, ein echter Kunden­fänger, so scheint es. Das Foto und das schicke Layout unter­strei­chen das Dyna­mi­sche. Wow, denken Sie, den brau­chen wir. Die perfekte Bewer­bung. Sie ist wie ein Pfau­en­schwanz: Schön, bunt und breit aufge­fä­chert. Nun kommt der Mann und ist still, zurück­hal­tend, sach­lich, distan­ziert und konser­vativ. Seine Rede ist normal. Sie sind enttäuscht. Zu Recht. Nun heißt das nicht, dass […]

Warum große Egoisten erfolg­rei­cher sind und kleine einfach nettere Kollegen

Gehören Sie zu den coolen Socken, denen es egal ist, was andere über sie denken? Die nicht stun­den­lang ihre Worte wägen und einer ordent­li­chen Ausein­an­der­set­zung nicht auf dem Weg gehen? Oder sind Sie von der anderen Front, ein netter Kumpel? Wir spre­chen hier unter anderem über den Gegen­satz von Egoismus und Altru­ismus, einer Teilskala der Verträg­lich­keit, Umgäng­lich­keit oder Sozia­bi­lität im Big Five, englisch agree­ab­leness (alles sind mehr oder weniger Synonyme). Nied­rige Verträg­lich­keit ist der Faktor im Big Five, der Menschen kantig macht. Hohe Verträg­lich­keit dagegen sorgt für den netter-Mensch-Faktor. Das hat, wie alles im Leben, seine guten Seiten, wirft aber […]

Ihre Sack­­gassen-Bilanz: 3 Gründe endlich auszu­bre­chen

40 Prozent aller Erwerbs­tä­tigen denken derzeit im Sommer­loch über einen Wechsel und eine beruf­liche Verän­de­rung nach, so meldet Linkedin. Viele fragen sich: „Habe ich ein Luxus­pro­blem? Sollte ich nicht besser zufrieden sein, mit dem was ich habe?“ Ich liefere Ihnen drei verdammt gute Gründe, Ihre bishe­rige beruf­liche Situa­tion einmal gründ­lich zu über­denken. Füllen Sie Step by Step Ihre Bilanz auf wie im Beispiel (Bild) vorge­macht. Wo stehen Sie nach Punkt 3? 1.       Lernen Sie noch genug? Und plötz­lich sind Sie stehen geblieben, Sie wollten das nie. Sie drücken nur noch Knöpf­chen, machen dasselbe wie vor drei Jahren. Was haben Sie […]

14 Jahre alt und schon Unter­nehmer: Mein Besuch bei Future­pre­neur

Vor einigen Wochen publi­zierte ich hier ein Inter­view mit der Grün­derin von Future­pre­neur e.V., Kerstin Heuer. Jetzt war ich selbst dabei. Es ist eine bunt gemischte Truppe mit Jugend­li­chen aus dem Raum Hamburg. Die jüngsten beiden sind 14 Jahre alt, die ältesten 17. „Später werde ich in Winchester Geschichte studieren“, sagt eine junge Dame mit der geraden Haltung einer Balle­rina und offenem, ruhigem Blick. Helena ist 14 Jahre alt und beein­druckt nicht nur mich. Sie wirkt so eloquent, elegant und profes­sio­nell, dass man sich fragt, wie ein so junges Mädchen so viel Lebens­weis­heit ausstrahlen kann. Wie sie darauf komme, frage […]

Er hat den Job! (Bewer­bungs­expe­ri­ment Teil V)

Na, endlich. Gerade wollte ich noch mal nach­fragen, da bekam ich die Nach­richt, dass “mein” Test­be­werber es geschafft hat. Ich hatte ihn seit Oktober 2012 tele­fo­nisch zu Stra­tegie und Stel­len­aus­wahl, Bewer­bungs­un­ter­lagen und Vorstel­lungs­ge­spräch beraten. Das letzte Bewer­bungs­expe­ri­ment finden Sie hier. Die Hinter­gründe: Doppel­stu­dium Wirt­schafts­in­ge­nieur und BWL. Heraus­for­de­rung: Noten nur mittel, wenig Praxis, Fern­stu­dium aufgrund privater Situa­tion eher ruhiger Typ, nicht mobil ca. 35 Bewer­bungen 6 Vorstel­lungs­ge­spräche, ein Test, zwei Mal zweite Runde. Heute bekam ich diese Mail: „Sehr geehrte Frau Hofert, Ergebnis des Vorstel­lungs­ge­sprächs bei [ ABC ] war eine Absage, jedoch hatte ich kurz darauf ein Gespräch bei einem größeren Unter­nehmen. Dieses verlief […]

Beruf­lich neu orien­tieren? Dann gehen Sie jetzt mal in den Keller

Wann haben Sie zuletzt Ihren Keller „bereist“? Wenn Sie an eine beruf­liche Klima- oder Luft­ver­än­de­rung denken, sind Keller­auf­ent­halte besser als jedes Well­ness­wo­chen­ende. Hier können Sie Lachen, sich Erin­nern und viel­leicht sogar beruf­liche Vorstel­lungen konkreter fassen. (aber warten Sie, bis das Wetter schlechter wird ;-)) Ich fand dort bei meiner letzten Keller­reise ein albernes Gedicht über eine Käse­ku­chen­ge­sich­tige Tante, das ich mit 11 Jahren auf der Schreib­ma­schine geschrieben hatte. Ich sehe vor mir, wie der Deutsch­lehrer aus Käse­ku­chen­ge­sich­tige Tante mit Rotstift die „Tante mit dem Käse­ku­chen­ge­sicht“ macht – und erin­nere mich an mein Deutsch-Trauma und die Tatsache, dass Schule Krea­ti­vität nach­ge­wie­sener­weise den […]

Sie können helfen: Zeigen Sie jungen Akade­mi­kern einen Weg ins Berufs­leben!

Alles geht.… Doch die Fülle an Möglich­keiten über­for­dert junge Erwach­sene. Dabei werden vor allem Akade­miker oft vernach­läs­sigt. Während es für Schüler Camps und Werk­stätten gibt und inzwi­schen mit Future­pre­neur auch Selbst­stän­dig­keit schu­lisch geför­dert wird, schreibt sich Berufs­ori­en­tie­rung an Unis klein. Und der Bachelor lässt grüßen… Ehe man Zeit für beruf­liche Orien­tie­rung und persön­liche Selbst­fin­dung findet, ist das Studium auch schon vorbei. Manche der Orien­tie­rungs­losen sitzen dann irgend­wann ratlos bei uns. Letzte Woche kontak­tierten mich drei Frank­furter Studenten von der TU Darm­stadt mit einer Idee, die ich wirk­lich gut finde. Mit dem Startup-Projekt „karriere-vitamin.de“ möchten sie genau gegen dieses Problem der […]

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