5 Irrtümer über die vermeint­li­chen Vorteile enger Zusam­men­ar­beit in Gruppen

5 Irrtümer über die vermeint­li­chen Vorteile enger Zusam­men­ar­beit in Gruppen

Mensch bin ich froh, dass ich heut­zu­tage nicht in die Schule gehen muss. Da käme ich um die Grup­pen­ar­beit wohl kaum herum. Die ist manchmal frus­trie­rend. „Ich habe die rich­tige Mathe­lö­sung eigent­lich immer“, sagt mein Sohn. „Aber da X so domi­nant ist, setzt X sich immer durch und dann machen Y und Z auch mit, und wir haben´s alle zusammen falsch.“ Tja, liebe Bildungs­po­li­tiker und Lehrer, habt ihr denn gar keinen Grund­kurs über Grup­pen­psy­cho­logie belegt? Man muss ja nicht gleich Gustave le Bon „Psycho­logie der Massen“ zitieren, aber ein wenig kriti­scher sehen könnte man den Trend zur Zwangs­zu­sam­men­ar­beit durchaus sehen und […]

Arvid wird Künstler und Hein­rich Buch­halter: Wie Namen Erfolg und Karriere beein­flussen

Es gibt viele Studien über den Zusam­men­hang von Namen und Erfolg, zu Vornamen wie Kevin und Chan­talle genauso wie zu Nach­namen wie Bauer und König. Kleider machen Leute, sagt man. Man darf noch weiter­gehen: Namen formen Persön­lich­keit, beein­flussen das Umfeld und damit auch beruf­liche Karrieren. Nehmen Sie meinen Namen. In meinem Alter werden Sie nicht viele Frauen mit dem Vornamen Svenja finden, vor 1970 war er so gut wie unbe­kannt, erst in den 1990ern kam er in Mode. Meine Mutter wollte etwas Beson­deres für mich, nicht so einen Namen, den jede trägt. Anfangs war das ein kleiner Fluch. Ich wollte lieber […]

9. Januar 2014|Tags: , , , , |

Wie eine Netz­werk­or­ga­ni­sa­tion entsteht: Anlei­tung für eine bessere Unter­neh­mens­welt (Rezen­sion)

Wir leben in einer Alpha-Welt mit Alpha-Menschen, die als Vorge­setzte Entschei­dungen für die ihnen unter- und zuge­ord­neten Mitar­beiter treffen. Wir arbeiten in Team oder Abtei­lung genannten Gruppen, die sich vorzugs­weise gegen­ein­ander abschotten.  Das allge­meine Führungs­ver­ständnis stellt Moti­va­tion der (natur­gemäß faulen) Beleg­schaft in den Vorder­grund. Die Führungs­kraft soll Mitar­beiter mit allerlei Tricks und Lecker­chen dazu bringen, gute Arbeit zu leisten, beispiels­weise durch Anreize wie Provi­sionen. Im besten Fall werden wir dabei kondi­tio­niert wie in der operanten Kondi­tio­nie­rung nach Skinner also unmit­telbar durch Hinzu­fügen eines Reizes (etwa einer Gehalts­er­hö­hung). Bei all dem herrscht ein Menschen­bild vor, das der Theorie X nach Douglas […]

Vom Unter­neh­menszoo bis zur Unter­neh­mens­stadt à la Google City: Wie Unter­nehmen sich im Wett­be­werb um Mitar­beiter posi­tio­nieren könnten

Weiter geht es mit meiner Trend­schau, wobei 2014 für diesen Teil der Serie noch etwas zu früh ist… Der Arbeits­markt macht mutig. „Ich habe dieses Jahr gelernt, dass ich nicht jeden Job annehmen muss. Es kommen noch genü­gend andere Ange­bote.“ Nehmen, was kommt, ist out. Da ist der Fahrtweg zu weit, die Orga­ni­sa­tion zu chao­tisch, sind die Räum­lich­keiten zu unat­traktiv oder ist der Führungs­stil von gestern. Immer mehr Vertreter der Baby­boomer und Gene­ra­tion X verhalten sich genauso wie man es sonst nur von der Gene­ra­tion Y liest. Man macht nicht mehr alles mit. Man opfert sich nicht mehr auf. Man gerät […]

Trends 2014: Wird es das Jahr der “No-Shows”?

Was war, was kommt? Zum Jahres­ende folgen Gedanken zu diesem Thema. Beginnen möchte ich mit den Fach­kräften. Zunächst mit den begehrten. Trend 1: Es wird eng, aber nicht überall „Bei  Inge­nieuren wird es so richtig eng“, erzählte mir ein Werks­leiter, den ich auf einem Seminar getroffen habe. Das deckt sich mit dem, was ich sonst so höre und erlebe, wobei auch hier eine gene­relle, alle Bereiche umfas­sende Beob­ach­tung greift: In der mitt­leren Gehalts­stufe ist es auch für Ings nicht immer leicht. Kein Problem, mit 5–6 Jahren Berufs­er­fah­rung etwas zu finden. Auch MINT-Einsteiger gehen weg wie leckere Fisch­bröt­chen. Selbst mit einer 3,0. Aller­dings, das will betont […]

23. Dezember 2013|Tags: , , , , |

Perso­nal­aus­wahl gewür­felt: 4 leider übliche Methoden, Bewerber zu sortieren

Mich haut eigent­lich nichts um. Dieser Kommentar auf einen Beitrag bei Spiegel Online über “Lebens­lauf-Pimping”, hat es aber dann aber doch geschafft. Da beschrieb ein Mitar­beiter, wie sein Chef — Bereichs­leiter — die Perso­nal­aus­wahl betreibt. Er wirft Mappen auf den Boden. Die Mappen, aus denen etwas raus­fällt, sind die Looser-Bewer­bungen, die sofort eine Absage bekommen. Die weiteren Schritte hören sich auch nicht viel profes­sio­neller an. Wie der besagte Bereichs­leiter sein System auf die Online-Bewer­bung über­tragen will? Gute Frage: Viel­leicht mit der Spam­fil­ter­me­thode. Wer es unge­fil­tert durch schafft, kommt in die nächste Runde! Ein Scherz? Keines­wegs. Ich erin­nere mich an die […]

18. Dezember 2013|Tags: , , , |

7 Trends am Arbeits­markt und die Konse­quenzen für Sie

Die Jobs passen einfach nicht, oft sind sie zu klein. Irgend­wann hatte sich der Banker für die sichere Bank entschieden. Das war in einer Zeit, als „Banken“ noch Schalter hatten und Sparen einen Sinn. Da entschied man sich für solche Wege, weil man halt kein bunter Vogel ist und Sicher­heit erstens etwas mit Vernunft und zwei­tens mit Geld­ver­dienen zu tun hat.  Doch man kann mit seinen Entschei­dungen einfach Pech haben. Da hat man einen sicher geglaubten Job, doch dann kommt eine Finanz­krise, gibt es Ärger mit dem Libor­zins, geschlos­senen Immo­bi­li­en­fonds und der Markt ist nun keiner mehr oder ein ganz […]

Karriere im Team­system: Wenn gute Zusam­men­ar­beit wirk­lich zählt

Idee Svenja Hofert, Design by Chris­tina Hucke „Ich mag es, mit anderen zusammen zu arbeiten und an einem gemein­samen Strang zu ziehen.“ Stimmen Sie zu? Mögen Sie es, mit Leuten in einem Büro zu sein, mit denen Sie auch privat etwas machen würden? Welcome: Ein Team­kar­rie­re­system könnte für Sie richtig sein. Erst recht gilt das, wenn Sie sich in den Beschrei­bungen der Leis­tungs­kar­riere, der Schornstein‑, Macht- und Fürsor­ge­kar­riere so gar nicht wieder­finden (am ehesten noch dürfte Ihnen die Fürsor­ge­kar­riere sympa­thisch sein). Die Team­kar­riere ist aber nicht nur da, wo junge Leute enga­giert zusammen Ideen reali­sieren. Man findet sie […]

4. Dezember 2013|Tags: , , , |

5 Leis­tungs­träger, die Firmen brau­chen, aber nicht so gerne einstellen

Sie sind drei Mal so schnell wie andere, fünf mal so still oder doppelt schlau? Lassen Sie es sich besser nicht anmerken, sonst kommen die Abtei­lungs-Hünd­chen und beißen sie weg. Das ist sogar verständ­lich, wenn man aus der Team- und Chef-Perspek­tive auf Sie sieht: Sie stören das Gefüge. Heute schaue ich mir Leis­tungs­träger an, die die Unter­nehmen im Zeichen und in Zeiten der Zukunft der Arbeit wirk­lich weiter bringen könnten. Die aber trotzdem oft keiner haben will. 1. Der schnell-dyna­mi­sche Leis­tungs­träger Er kommt rein, sieht und schafft weg. Hier ist die Arbeit, das ist sein Vergnügen. Leider sitzen in der Abtei­lung lauter Menschen, die ein […]

Stel­len­an­zeigen und falsch verstan­denes Employer Bran­ding: Liebe Unter­nehmen, lasst die Duzerei!

Als Henner Knaben­reich an die goldene Runkel­rübe erin­nerte, machte es Klick: Lauter schlechte Anzeigen rollten wie ein Film vor meinem inneren Auge — hätte ich die doch mal gesam­melt, um Sie Ihnen zu zeigen! Das habe ich für dieses Jahr versäumt: Aber, was eine Stel­len­an­zeige eigent­lich schlecht macht — für mich klarer Fall. Hier ist sie, meine indi­vi­du­elle Worst-Five: Anbie­dernde Du-Ansprache „Du bist, du hast, du kannst…“ Was die Texter damit anrichten ist ihnen sicher gar nicht bewusst! Bewerber stellen diese Anzeigen vor wirk­lich  fiese Heraus­for­de­rungen. Ich habe noch nicht einen gesehen, der locker sagte „klar, dann schreibe ich auch Du“. Vielen bereitet die rich­tige Ansprache gera­dezu schlaf­lose […]

Vorsicht, Mickey­­­maus-Abschluss: 8 Indi­zien für einen Bachelor oder Master made in Enten­hausen

Gibt es immer mehr Mickey­maus-Abschlüsse, also Abschlüsse auf dem akade­mi­schen Niveau von Enten­hausen? Absolut! Die “akade­mi­schen” Ausbil­dungen haben sich  zwar formal ange­gli­chen, doch die Niveaus inner­halb des Bachelor-Master-Einheits­sys­tems driften drama­tisch ausein­ander. Wir sehen leider erschre­ckend oft Studi­en­ab­schlüsse, die das Wort „akade­misch“ nicht verdienen. Für Studi­en­an­fänger genauso ein Problem wie für Perso­naler. Was ist was und was ist gut? Das wird immer schwerer zu beur­teilen. Ich habe Krite­rien zusam­men­ge­stellt, die es doch möglich machen. 1. Wie lange hält das im Studi­en­gang vermit­telte Wissen vor? Manche „Studi­en­gänge“ vermit­teln Wissen, das morgen schon von gestern sein könnte. Bedenk­lich finde ich einen Studi­en­gang wie […]

18. November 2013|Tags: , , , , |

Charakter zeigen im Netz: Wie viele Ecken und Kanten sind erlaubt?

Darf man sich im Netz so zeigen wie man ist?  Diese Frage stellte sich mein Netz­werk Karriereexperten.com auf der Zukunft Personal, auf der ich leider nicht dabei sein konnte. Chris­toph Burger initi­ierte davon ausge­hend eine Blog­pa­rade. Das ist mein Beitrag dazu. Was ist über­haupt Charakter? Ich habe gelernt: Ein Alltags­be­griff für Persön­lich­keit. Persön­lich­keit = über einen längeren Zeit­raum stabile Eigen­schaften, darunter Intel­li­genz und soziale Kompe­tenz (ebenso wie Inkom­pe­tenz) und weitere persön­liche “Charak­te­ris­tika” wie etwa Krea­ti­vität. In der Alltags­sprache wird Charakter oft aber nicht mit Persön­lich­keit an sich, sondern mit Ecken und Kanten asso­zi­iert. Es gibt „guten“ und „schlechten“ Charakter. Die Persön­lich­keit als psycho­lo­gi­scher […]

12. November 2013|Tags: , , , , |

Die Vermes­sung des Erfolgs: Was Sie von einem Leis­tungs­kar­rie­re­system erwarten dürfen

Die Leis­tungs­kar­riere Sie lieben Ergeb­nisse? Sie freuen sich, wenn Sie anhand von Zielen bewertet werden? Sie wollen auch selbst gern messen, opti­mieren, verbes­sern? Und sagen: Variable Vergü­tung – nur her damit! Das alles spricht dafür, dass Sie sich ein Unter­nehmen suchen sollten, das Leis­tungs­kar­rieren fördert. Das ist mein nächstes Karrie­re­system nach Fürsor­ge­kar­riere, Macht­kar­riere und Schorn­stein. In der perfekten und konse­quenten Umset­zung bedeutet das, dass man Sie und Ihre Arbeit ganz klar anhand von Zahlen, Daten und Fakten beur­teilen kann und auch danach bewertet. Lowper­former haben keine Chance: Denken Sie an Steve Jobs, der eine ganze Abtei­lung raus­warf, weil sie […]

Wie finde ich den passenden Bera­tungs­an­satz für beruf­liche (Neu-)orientierung?

Wenn Coachs sich selbst­ständig machen, dann leider viel zu oft mit einem Thema, das zwar jeden arbei­tenden Menschen betrifft (Ziel­gruppe „alle“), aber dabei auch so ausge­lutscht ist wie ein altes Kaugummi. Das Thema heißt „Beruf­liche (Neu-) Orien­tie­rung“. Da soll es dann darum gehen, den beruf­li­chen Einstieg von jungen Menschen oder aber den „Change“ Berufs­er­fah­rener einzu­leiten, eigene Stärken wieder­zu­ent­de­cken und Jobträume zu reali­sieren. Diesen Artikel schreibe ich für alle, die sich einen Berater/Coach für beruf­liche Neuori­en­tie­rung auswählen und dafür Anhalts­punkte wollen — und für die Coachs selbst. Er soll einen Über­blick über den Markt geben und das rich­tige Angebot. Über­sicht: Svenja Hofert Was […]

“Wer rumge­kommen ist, will Sinn und Ethos” — ein Gespräch mit Gilbert Diet­rich über Google, Gen Y und Philo­so­phie

Wie tickt die Gen Y wirk­lich? Wie wird man als Philo­soph Banker oder Perso­nal­leiter? Und: Was ist wirk­lich entschei­dend für Berufs­er­folg? Mit dem Philo­so­phen, Coach und Perso­nal­leiter Gilbert Diet­rich sprach ich über dies und das. Diet­rich ist ehema­liger Goog­leianer und heute beim Leip­ziger Inter­net­un­ter­nehmen Unister für Personal verant­wort­lich. Er betreibt einen wissens- und geist­rei­chen Blog und ist Mitglied der Karrie­re­ex­perten. (Be-) Merken Sie diese Gene­ra­tion Y? Sind die wirk­lich so verwöhnt? Diet­rich (lacht): Verwöhnt, weiß ich nicht, aber anspruchs­voll kommen sie mir schon vor. Wobei das auch indi­vi­duell ganz verschieden ist. Als Faust­regel kann ich sagen: Wer rumge­kommen ist, ist […]

25. Oktober 2013|Tags: , , , , , |
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